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Data & Tech

Analyse statt Clickbait – StatsBomb und Co. zeigen wie es geht

Im Profifußball dieser Tage spielt die Taktik eine wichtige Rolle. Trotzdem werden dem Zuschauer nur sehr oberflächliche Einblicke in diese gegeben.

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Die Berichterstattung ist im Fußballgeschäft häufig nicht weit entfernt von der in den großen Boulevardblättern. „Transfer-Hammer! Paukenschlag! Brutalo-Foul!“ Derartige Überschriften liest man beinahe täglich. Aus jeder Kleinigkeit wird eine Schlagzeile. Wenn es an einem Tag mal weniger zu Berichten gibt, dann sind sich wenigstens zwei Bayern Spieler im Training angegangen. Meistens sind diese Berichte zwar völlig irrelevant für das sportliche Geschehen auf dem Platz, aber der Konsument muss ja rund um die Uhr unterhalten werden.

Viele Schlagzeilen, wenig Inhalt

Das zeigt sich nicht nur in schriftlicher Form, sondern auf gewissen Fernsehsendern auch in den täglichen Sendeformaten. Wer 24 Stunden am Tag über Fußball berichten will, muss sich etwas aus den Fingern saugen. Das führt in der Praxis zu unzähligen Expertengesprächen, die häufig nicht über oberflächliche Taktikanalysen hinausgehen und eher darauf abzielen, möglichst steile Thesen der Experten zu provozieren, denn daraus lassen sich wieder Schlagzeilen machen. So produziert der Sportjournalismus teilweise seine eigenen Headlines und verliert dabei aus den Augen, worum es wirklich geht: den Fußball.

Während sich die Sportart selber immer weiter professionalisiert, machen auch die berichtenden Medien eine Entwicklung durch, die bei manchen schneller von statten geht als bei anderen. Taktikbesprechungen und Gegneranalyse sind wichtiger Bestandteil der täglichen Trainingsarbeit. Gerade die Kommentatoren von Live-Spielen versuchen diese Themen in ihre Arbeit mit einfließen zu lassen, indem sie von Pressingverhalten, Formationsänderungen und Ähnlichem sprechen. Das hilft dem normalen Fußballfan meistens einen kleinen Teil des großen Komplexes zu verstehen, ohne ihn zu überfordern, doch geht es selten über ein Zahlenkombination zwischen 4-4-2 und 5-3-2 hinaus.

Mehr und bessere Experten

Seit neuestem sind auch Experten in der deutschen Kommentatorenlandschaft angekommen. Ehemalige Fußballprofis gesellen sich immer häufiger neben dem Kommentator ans Mikrofon und geben ihre Expertise zum besten. Das ist schon mal ein wichtiger Schritt nach vorne, denn die meisten dieser Experten bringen dem Zuschauer sehr Interessante Einblicke und fundiertes Wissen nahe. In der Vor- und Nachberichterstattung hingegen, wenn eigentlich genug Zeit wäre, fällt die taktische Analyse zumeist sehr rudimentär aus. Es wird über Ballbesitz, Torschussstatistiken und wahrscheinlich am meisten über Schriedsrichterentscheidungen gesprochen.

Wirklich in die Tiefe gehen diese Gespräche meistens nicht. Vielleicht, um den Zuschauer nicht zu überfordern oder zu langweilen. Doch wird man ihm damit wirklich gerecht? Eurosport hat in den letzten Jahren eindrucksvoll dargestellt, wie eine Taktikanalyse im Fernsehen auch aussehen kann. Jan Henkel hat mit Matthias Sammer zusammen ganz genau hingeschaut. Die Halbzeitanalyse passte nur höchst selten in die 15 Minuten Pause. Sammer und Henkel hatten immer so viel zu besprechen, dass nicht alles unter einen Hut kam. Einerseits war das schade, weil die Gespräche sehr interessant waren und andererseits zeigt es, wie anders diese Analyse war.

Nach der Halbzeit hatte man wirklich das Gefühl, etwas gelernt zu haben und man schaute mit einer anderen Sichtweise auf die Partie. Henkel und Sammer trauten dem Zuschauer eine gesteigertes Fußballverständnis zu und zeigten deutlich, dass Taktikanalysen alles andere als langweilig sind.

Ein weiteres positives Beispiel, ist der neue ARD-Experte Thomas Broich. Der Ex-Profi, der lange Zeit seiner Karriere in Australien verbrachte, schafft es schnell und eloquent fußballerische Sachverhalte darzustellen. Die Analysen sind zwar noch nicht Sammeresk, aber gerade die Fähigkeit als Live-Kommentator das Spielgeschehen direkt taktisch einzuordnen, ist ein Gewinn für Live-Übertragungen der ARD. DAZN war in Deutschland ein Vorreiter dieser Entwicklung und hat ebenfalls mehrere Experten mit einem enormen Fachwissen unter Vertrag, die sehr gekonnt am Mikrofon agieren.

Nischige Artikel zeigen Potenzial auf

Einige Internetseiten sind natürlich schon mindestens zehn Schritte voraus, was das Thema Taktikanalysen angeht. Auf Deutsch zum Beispiel spielverlagerung.de oder im Englischen statsbomb.com. Auf diesen Seiten finden sich Artikel zu einzelnen Mannschaften oder Spielen, die mehr Inhalt bieten als die Berichterstattung deutscher Fernsehsender in einem ganzen Monat. Verfasst werden diese Artikel von Redakteuren, die teilweise aufgrund ihrer Arbeit von Fußballmannschaften als Taktikanalysten angestellt werden.

Bei den Artikeln handelt es sich logischerweise nicht um „Quick-Reads“. Mit unzähligen Statistiken und Datenvisualisierungen gespickt, gestalten sich die Texte als sehr anspruchsvoll und lassen sich nicht mal eben kurz lesen. Es erfordert Konzentration, den Inhalt wirklich zu verstehen, aber es lohnt sich, denn man kann jede Menge über Fußball lernen. Gerade StatsBomb arbeitet, wie es der Name vermuten lässt, sehr viel mit Statistiken.

Dabei handelt es sich nicht, um die üblichen Verdächtigen wie Ballbesitz oder Torschüsse. Von viel größerer Bedeutung sind Statistiken rund um die expected Goals (xG). Auch bezüglich des Pressingverhaltens und der Umschaltbewegung und vielem mehr gibt es aussagekräftige Zahlen. Auf diese Weise schaffen es die Autoren, die in ihren Texten getroffenen Aussagen, mit harten Fakten zu belegen. Die sehr anschaulichen Visualisierungen helfen dabei, auch mit den Begriffen nicht bewanderten Personen, die beschriebene Sachverhalte nahezubringen.

Beispielsweise stellte StatsBomb vor kurzem in einem Artikel dar, wieso der FC Chelsea momentan nicht mehr so gute Ergebnisse erzielt, wie zu Beginn der Saison. Ganz vereinfacht gesagt, lag die Lösung des Rätsels in der Tatsache, dass der Verein zu Beginn der Saison überperformt hat und momentan unterperformt. Über- und Unterperformen bedeutet in diesem Zusammenhang, dass eine Mannschaft mehr oder weniger Tore schießt, als laut der Statistik zu erwarten wäre. Dabei ist die Statistik zwar nicht unfehlbar und entwickelt sich stetig weiter, aber wenn Tottenham gegen Manchester City einen xG-Wert von 0,5 und City einen Wert von 2,3 hat und Tottenham mit 2-0 gewinnt, ist davon auszugehen, dass die Londoner eine Menge Glück hatten. Tottenham hat also in diesem Spiel deutlich überperformt. Chelsea fehlt momentan dieses Glück, was ein Grund dafür ist, dass der Verein unterperformt. (Zum Artikel)

Spielverlagerung und StatsBomb arbeiten auch zusammen und unterstützen sich gegenseitig. So veröffentlichen Redakteure von Spielverlagerung Artikel auf StatsBomb und die Datenvisualisierungen von StatsBomb sind auf der deutschen Seite zu finden. Für den interessierten Fußallzuschauer eröffnet sich durch derartige Seiten eine völlig neue Welt.

Taktikanalyse statt On-Field-BlaBla

In Zukunft wird es wichtig sein, dass Anbieter von Fußballübertragungen dieses Potenzial erkennen. Denn wir konsumieren heutzutage mehr Fußball denn je. Trotzdem sind die Berichterstattungen auf einem teilweise peinlich niedrigen Niveau. In der Welt von Taktik und Statistik gibt es unendlich viele interessante Themen, die Tag für Tag besprochen werden könnten. Stattdessen streitet die deutsche Medienlandschaft tagelang darüber, ob die Rote Karte für Pléa berechtig war.

Wenn die Verantwortlichen der deutschen Rechteinhaber einen erweiterten Horizont beweisen, stehen ungeahnte Möglichkeiten offen. Wichtig ist bei alle dem nur, dass man dem Zuschauer zutraut, komplexe taktische Analysen zu verstehen. Niemand möchte heutzutage das immer gleiche Onfield-Interview mit einem genervten Spieler sehen. Denn nach dem Spiel gibt es so viel mehr zu besprechen!

Content & Media

Statt Kneipe: Schauen wir Fußball bald in digitalen Watch Groups zusammen?

La Liga und Co. ermöglichen Social Viewing über OTT-Plattformen, sodass Zuschauer direkt zusammen online schauen, reagieren und feiern können.

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Das gesellige Zusammensitzen gehört für den Fußball-Fan fast zur Tradition. Ob samstags um 15.30 zur Bundesliga, im Pub während der Premier-League-Partien oder abends um neun in der Kneipe, um die Champions League zu sehen. Doch Traditionen im Fußball unterliegen einem Wandel; vor allem dank ganz neuer digitaler Möglichkeiten.

Während der Second Screen für die meisten bereits zum Seherlebnis gehört – und mancher Sport-Fan gar nicht mehr die 90 Minuten ohne Unterbrechungen ansieht –, haben diverse Streaming-Angebote über OTT-Plattformen oder Social Media etabliert. Bei einigen sind künftig digitale Zusammenkünfte möglich, die es Fans erlauben, über ihre jeweiligen Screens vernetzt ein Spiel zusammen zu schauen. La Liga testet es ab 2020 in Kooperation mit Scenic – und könnte zum Vorreiter einer ganz neuen Fußball-Erfahrung werden.

Sceenics Software für den digitalen Fußball-Treff

Der spanische Fußballverband hat für die erste und zweite Liga eine Testperiode ausgerufen, in der User über bei der OTT-Streaming-Lösung des Verbands, LaLigaSportsTV, dank der Software von Sceenic digital Spiele gemeinsam schauen können. Von der Kooperation berichtete unter anderem Sportspro Media. Konkret heißt das, dass die Nutzer Spiele ansehen und in Echtzeit darauf reagieren können; und zwar nicht allein über eine Chat-Funktion oder per Tweet – wie es viele ohnehin beim Fußball-Gucken parallel auf ihrem Smartphone tun dürften –, sondern in einem Skype-ähnlichen Austausch über den Screen.

Das britische Software-Unternehmen Sceenic stellt die entsprechende Infrastruktur dafür bereit. So können beispielsweise Freundesgruppen eine Gruppe bei Sceenic bilden, mit der sie, auch an verschiedenen Orten, ein Spiel gemeinsam verfolgen können. Auf dem Bildschirm kann ein einzelner User dann das Spiel sehen, während in kleineren Split Screens die Freunde zu sehen sind. Auf diese Weise kann unmittelbar miteinander gefeiert werden, wenn das favorisierte Team trifft oder gewinnt.

Nutzer haben die Option, ihre Freunde aus der Watch-Gruppe per Push-Nachricht zum digitalen Fußball-Gucken einzuladen.

Sceenics COO Jonathan Williams erklärt:

Working with La Liga is taking Sceenic to a whole new level. As the potential reaches a global scale, we are talking about billions of potential users for our technology. This certainly is a big challenge for us as a company, as we will be enabling people all over the world to come together around their biggest passions.

Mit Sceenic und Co. an Daten kommen und sich einem neuen Nutzungsverhalten anpassen

Die nach eigenen Angaben DSGVO-konforme Lösung von Sceenic hat für Organisationen wie La Liga diverse Vorteile. Zum einen können Fans, die lieber zuhause oder digital Fußball konsumieren, trotzdem das gemeinsame Fan-Erlebnis wahrnehmen und bleiben sportlich-sozial aktiv. Zum anderen liefert Sceenic ausführliche Insights zu den Watch-Gruppen: Wie viele Gruppen schauen ein Spiel, wie viele Personen sind vor einem Bildschirm und wie viel Zeit wird in diesen Räumen vor dem Screen verbracht. Derlei Angaben sind für potentielle Werbe-Deals und das entsprechende Targeting durchaus wertvoll.

Für Broadcaster, Verbände und Co. sind Optionen wie das Watch-Together-Feature von Sceenic aber auch wichtig, um veränderten Nutzungsbedingungen zu entsprechen. Immerhin hat die digitale Interaktion für viele Sport-Fans heute einen immens hohen Stellenwert. Jamie Hindhaugh, COO von BT Sport, einem Kunden von Sceenic, meint etwa:

Sceenic reflects what BT Sport is all about – which is bringing our audiences into our content, driving engagement and being a broadcaster that speaks with our fans.

Der direkte Kontakt unter den Fans ist womöglich nur ein erster Schritt. Denkbar wäre schließlich auch, dass in solchen Watch-Gruppen Experten oder andere populäre Personen zugeschaltet werden, um eine unmittelbare Interaktion mit den Fans zu ermöglichen. So können mit derlei Lösungen womöglich sogar ganz neue Zielgruppen für das digital-soziale Fußball-Gucken begeistert werden.

Eleven Sports hat daher beispielsweise eine ähnliche Partnerschaft mit Reactoo geschlossen.

Und dort wurden die ehemaligen belgischen Spieler Filip Daems und Karel Geraerts Watch-Gruppen zugeschaltet, die in Belgien das Spiel der Bayern gegen den BVB verfolgt hatten, berichtet Digital Sport.

Wird der gemeinsame Fußball-Abend also zur digitalen Veranstaltung?

Die Lösungen von Sceenic und Reactoo sind noch nicht allzu weit verbreitet, versprechen aber eine neue Form des Fußball-Erlebnisses. Wie viele Fans tatsächlich darauf zurückgreifen werden, bleibt vorerst Spekulation und Schätzung. Allerdings sind digitale Lösungen, die das gemeinsame Verfolgen von Events ermöglichen, schon länger populär bei den digitalaffinen Nutzern. So zum Beispiel Facebooks Feature der Watch Party, bei dem diverse Nutzer zusammen eine Show oder ähnliches Anschauen könne, während sie via Chat, Sticker usw. im direkten Reaktionsaustausch bleiben.

Und etwa die Champions League, für die Facebook in Lateinamerika und den USA Streaming-Rechte besitzt, soll auch über Watch Parties für Nutzer erlebbar gemacht werden. So heißt es im Blogpost:

To start, we’ll test this globally in Facebook Groups during live sports events like UEFA Champions League soccer matches, giving sports fans the chance to cheer, debate and commiserate on Facebook while watching their favorite match-ups.

Im Modern Fan Report von 2019 hatte das Sport-Entertainment-Unternehmen Copa90 angegeben, dass sich 50 Prozent der „modernen“ Fans mehr Immersion beim Fußball-Gucken wünschen, 33 Prozent mehr Interaktivität und 17 Prozent mehr Geselligkeit. Mit Sceenic, Reactoo, Facebook und Co. dürfte das im Digitalraum möglich sein. Daher sollten diverse Organisationen darüber nachdenken, ob solche Optionen nicht sinnvoll sind, um noch mehr Menschen digital abzuholen und von der Experience der eigenen Liga etc. zu überzeugen.

Schließlich werden immer mehr Fans auf OTT-Plattformen oder Streams zurückgreifen müssen, denn traditionelle Anbieter verlieren immer mehr Rechte (siehe Sky und die Champions League). Dass die Watch-Gruppen im Digitalraum aber den Fußball-Abend in der Kneipe oder zuhause bei Freunden komplett ablösen, liegt, wenn überhaupt, dann noch weit in der Ferne. Dafür sind viele Fußball-Fans dann doch zu traditionell. Allerdings gilt es für die Unternehmen im modernen Fußball-Business, neue Fans zu binden und die jungen Zielgruppen, Digital Natives, zeitgemäß an das gesellige Fußball-Erlebnis heranzuführen. Und so könnte es schon in wenigen Jahren heißen: Stadion, Kneipe oder Watch Group.

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Nach Hoeneß Abgang – FC Bayern bald im eSport?

Der größte Fußballverein Deutschlands streubte sich lange Zeit, die Potenziale des eSport zu erkennen. Doch nun scheint eine neue Zeit angebrochen zu sein.

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Unter der Führung von Uli Hoeneß hatte der FC Bayern eine ganz klare Haltung, was das Mitmischen im eSport angeht. Eine eSport Mannschaft seines Vereins kam für den 67-jährigen überhaupt nicht in Frage. Für ihn ist eSport kein richtiger Sport und die junge Generation sollte ihre Zeit nicht vor den Bildschirmen verschwenden, sondern lieber draußen spielen. Das ist sicherlich keine ungewöhnliche Haltung für einen Mann seines Alters, aber für den Boss eines Fußballbundesligisten ist es doch sehr kurz gedacht.

Das macht sich allein daran bemerkbar, dass der FC Bayern momentan einer von nur fünf Bundesligisten ist, der keine eSport-Sparte betreibt. In Freiburg, Düsseldorf, Hoffenheim und Dortmund hält man sich ebenfalls zurück, was dieses Thema betrifft. Nur sollte eigentlich allen Verantwortlichen dieser Vereine das Potenzial des eSports bewusst sein. Keine andere Sportart auf der Welt hat einen derart rasanten Aufstieg genommen. Während es normalerweise Jahrzehnte dauert, bis eine Sportart in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, hat der eSport nur wenige Jahre gebraucht, um unzählige Menschen überall auf der Welt zu begeistern.

Sport oder kein Sport? Das ist hier nicht die Frage.

Dabei ist es völlig irrelevant, ob Herr Hoeneß oder der Deutsche Olympische Sportbund oder wer auch immer eSport nicht als richtigen Sport anerkennt. Worauf es ankommt, sind die Zuschauer und die gibt es zuhauf. Viele Zuschauer bedeuten, dass eine Menge Geld im Spiel ist. Was wiederum dazu führt, dass möglichst viele etwas von diesem Geld abhaben möchten. Doch der FC Bayern wollte dies bisher, aus welchen Gründen auch immer, nicht. Nun hat sich jedoch eine entscheidende Komponente verändert: Uli Hoeneß ist nicht mehr Präsident des FC Bayern.

Hoeneß und Rummenigge blicken beim Thema eSport in unterschiedliche Richtungen.

Es scheint so, als hätten einige Verantwortliche der Münchener nur auf den Abgang von Hoeneß gewartet, um dann zukunftsfähige Planungen voranzutreiben, die dem eigenwilligen Präsidenten nicht gefallen hätten. Nun, nicht einmal drei Wochen nach der Ära-Hoeneß, hat Karl-Heinz Rummenigge erstmals bestätigt, sich intensiv mit dem Thema eSport auseinanderzusetzen.

PES statt FIFA

Interessanterweise strebt der Verein ein Engagement im Spiel Pro Evolution Soccer an. Dieses steht seit jeher im Schatten der großen Fußballsimulation FIFA. Auch im eSport hat FIFA aktuell klar die Nase vorn. Dabei werden momentan im Fußballbereich des eSport Weltmeisterschaften und auch einzelne Ligen, wie die eSport Liga der DFL, in FIFA ausgetragen. Doch die Entscheidung für PES und gegen FIFA hat einen einfachen Grund.

Den FC Bayern verbindet eine enge Partnerschaft mit dem Spiel von Konami. In diesem Jahr ist die Allianz Arena sogar erstmals exklusiv in PES enthalten und nicht mehr in FIFA. Die Partnerschaft soll durch den Einstieg in den eSport intensiviert werden. Wenngleich dabei definitiv das Potenzial, das von einem Einstieg in FIFA ausgeht, missachtet wird.

Fußball ist nur die Spitze des Eisbergs

Andere Vereine wie der FC Schalke sind schon lange einen Schritt weiter. Für Schalke endet der eSport nicht mit Fußballsimulationen. Der Verein kaufte sich auch einen Startplatz in der europäischen Top-Liga von League of Legends. Das MOBA-Game ist eines der erfolgreichsten eSport-Spiele überhaupt. Deshalb ist ein Einstieg in ein derartiges Spiel nur die logische Konsequenz, wenn man wirklich im eSport mitmischen möchte.

Der Einstieg des FC Bayern in dieses Feld lässt wahrscheinlich noch etwas auf sich warten. Aber durch den Vorstoß in Pro Evolution Soccer ist ein erster Schritt getan. Der Branchenprimus der Bundesliga scheint offener für innovative Ideen zu sein, seitdem ein alter, weißer Mann weniger an der Spitze ist. Uli Hoeneß hat den FC Bayern zu dem gemacht, was er heute ist, sein Rückzug ist zum jetzigen Zeitpunkt ein wichtiger Schritt für den Verein.

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Gutes Internet im Stadion – in Deutschland noch eine Seltenheit

Mal eben ein Foto an Freunde verschicken, ist während eines Fußballspiels nicht immer einfach. Ständig sind die Netze überlastet. Ist Besserung in Sicht?

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Deutschland ist zwar eines der fortschrittlichsten Länder der Welt, doch in einem Bereich schafft es die Bundesrepublik einfach nicht, auf den neuesten Stand der Technik zu kommen; mobiles Internet. Ob auf der Autobahn oder im Zug man kann sich nie sicher sein, ob gerade Internet verfügbar ist und das eben nicht nur auf dem Land, sondern überall.

Ähnliches gilt beim Stadionbesuch. Unter der Last von mehreren zehntausenden Mobilfunknutzern brechen die Netze ein ums andere Mal zusammen und in der heutigen Zeit ist es eigentlich undenkbar, mehr als 90 Minuten ohne Internet zu verbringen. Darüber, ob diese Abhängigkeit gut für den Menschen ist, lässt sich sicherlich streiten, aber sie existiert nun mal.

5G ist die Zukunft

Einige Vereine versuchen dem Problem beizukommen, indem sie WLAN für die Fans bereitstellen. Dieses WLAN kann aber in den meisten Fällen auch nicht als „schnelle Internetverbindung“ bezeichnet werden. Eine bessere Lösung könnte in Zukunft 5G bieten. Der neue Mobilfunkstandard soll demnächst in ganz Deutschland für rasantes Internet sorgen. Vorreiter hierfür ist der VFL Wolfsburg. In Zusammenarbeit mit Vodafone und der DFL wurde in der Volkswagen Arena eine erste 5G Funkzelle aktiviert.

Noch profitieren davon zwar die wenigsten, da 5G nur von Geräten genutzt werden kann, die diesen Standard auch unterstützen. Aber in Zukunft könnte durch eine 5G Verbindung im Stadion endlich eine sorgenfreie Smartphonenutzung während des Fußballspiels ermöglicht werden. Und beim VFL Wolfsburg profitieren auch die Nutzer eines nicht-5G-fähigen Smartphones schon jetzt von dem Ausbau. Denn Vodafone baute auch das 4G Netz vor Ort aus, sodass die Internetverbindung mit 4G wesentlich besser funktioniert.

Li-Fi das bessere Wi-Fi?

Eine andere innovative Neuerung stellte nun der HSV vor. In Zusammenarbeit mit dem Niederländischen Lichttechnikunternehmen Signify stattet der Zweitligist seinen Pressebereich ab sofort mit der neuen Li-Fi-Technik aus. Li-Fi ist Datenübertragung auf optischer Basis.

Wir freuen uns, mit dem HSV als starkem Partner erstmalig einen Pressebereich in einem Fußballstadion mit unserer LiFi-Technologie auszustatten und damit neue Wege in der Datenübertragung einzuleiten.

Karsten Vierke, CEO D/A/CH von Signify

Das funktioniert folgendermaßen: In einer speziellen Lampe werden LEDs in hoher Frequenz ein- und ausgeschaltet. Dieses Flackern der LEDs ist für das menschliche Auge nicht erkennbar, aber ein dafür geeignetes Empfangsgerät kann die Lichtsignale in elektrische Impulse umwandeln. Einerseits gilt die Datenübertragung durch Li-Fi als sicherer und ist schneller als herkömmliches WLAN, aber auf der anderen Seite funktioniert es nicht, wenn sich Objekte zwischen Sender und Empfänger befinden.

So gewährleistet der HSV in Zukunft, dass Pressevertreter auf zuverlässig schnelles Internet zurückgreifen können, um Artikel in Echtzeit zu publizieren. Außerdem ist geplant, am Spielfeldrand die Li-Fi-Technik zu installieren, damit auch die Fotografen in den Genuss der schnellen Verbindung kommen und ihre Fotos möglichst schnell weiterleiten können.

Großereignisse vor der Tür

Inwieweit diese neue Technik auch für den Zuschauer Vorteile bringen wird, steht noch in den Sternen. Die Forschung läuft auf Hochtouren und früher oder später wird Li-Fi in unserem Alltag Verwendung finden. Experten sind der Meinung, es könnte eine gute Ergänzung zum Wi-Fi bilden, aber keinen Ersatz.

In Hinblick auf die anstehenden internationalen Großveranstaltungen auf deutschem Boden müssen die Stadien in vielen Bereichen nachrüsten. Damit bei den beiden nächsten Europameisterschaften 2020 und 2024, bei denen jeweils Spiele in Deutschland stattfinden werden, die Fans einen angenehmen Stadionbesuch haben, muss noch eine Menge passieren. Geplant ist, dass zumindest bis 2024 der 5G Ausbau zu großen Teilen geschafft ist, ob das Netz dann auch reibungslos in den Stadien funktioniert, bleibt abzuwarten.

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Wyscout: How to Revolutionise Scouting with Rich Video Data

Wyscout enables everyone in the football ecosystem to discover new talents, analyse team or player performances or learn about statistics using thousands of games, from any device, at any time. [Sponsored]

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Everyone, from the common football fan to the envious manager, is in awe when a new extraordinary talent arrives on the scene and convinces people of the old words: “If they’re good enough, they’re old enough“. Vinicius Jr. has set the world alight in a rather dismal season for Real Madrid, while Ajax’ captain Matthijs de Ligt, only 19 years old, has become the most sought-after defender in world football. But how do you recognise talent in a digitised world, where you can access hundreds of games or get insights from video footage? How do you find players, analyse performances carefully targeted and organise this analysis of rich insights from various perspectives? Wyscout offers professionals like agents, coaches, players, scouts or even journalists and referees the chance to make data-driven decisions from their mobile device or desktop, because they don’t just offer an enormous amount of stats, player profiles, video footage data or targeting options, but also a platform with constant updates that can be a starting point for any organisation, even betting companies or national teams.

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Wyscout, selected by top clubs across the globe, © Wyscout

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Wyscout does analyse over 250 competitions a week, from the big leagues to harder to access youth competitions.

football video
Various opportunities to get data from any game, click to enlarge, © Wyscout

Great possibilities, by numbers and easily explained

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The amount of video footage and football data in this specific context seems second to none. Yet, numbers alone are hard to digest. So, here’s a simple example of how to use such data. If you wondered who was the most efficient freekick taker in Europe’s top five leagues, Wyscout has an elaborated answer for journalists, but maybe scouts or agents as well.

And if you think that it’s more important to find players related to certain parameters, you can do so with Wyscout’s platform, too. For example, if you’re on the lookout for U21 goalkeepers from Europe’s top five leagues with a great save percentage.

These might be simple examples, but Wyscout’s solutions can be more complex. You can not only create custom playlists from the video footage available and share them, even with football players themselves, who can analyse their own performance like that. You’re also able to download all these clips and use them for customised analysis practices.

Additionally, you can use the advanced search, as shown with the goalkeeper example, and analyse or compare certain players, giving you the chance to unearth the next gem due to tangible data.

Compare players you have found, click to enlarge, © Wyscout

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Get an overview full of insights for any interesting player, click to enlarge, © Wyscout

The different usage scenarios for Wyscout’s platform are demonstrated in a video, which in cooperation with Tifo Football explains the functions.

Wyscout’s for everyone – and everywhere

Since it’s extremely important for digital solution providers to focus the mobile accessibilty, Wyscout were well advised to offer their own services via app.

Thanks to that, managers or scouts, journalists or agents can check on players, stats or specific aspects of any game on the go. Which is increasingly important in an industry that’s very much a moving one, on different levels. Wyscout can help football players optimise their game, is an option for scouts in order to find the best possible talent available due to data-driven decisions and provides so much information for so many occupations. Thus, it’s fair to say that Wyscout does not only merge the digital and the lifelike football worlds for any possible user in a rather democratic way, but is a modern analysis platform that makes a deeper understanding of football possible.

The diversified users can choose from different packages and products as they use Wyscout to up their game, from whatever perspective.

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All in one – SAP Sports One revolutioniert die Fußballwelt

Mit SAP Sports One® soll ein neues Standard-Tool für Fußballvereine etabliert werden, das die Vernetzung innerhalb der einzelnen Arbeitsbereiche verbessert. [sponsored]

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In modernen Fußballvereinen arbeiten viele verschiedene Personen in unterschiedlichen Bereichen, vom Scouting über die Leistungsdiagnostik bis zur Sportmedizin. In all diesen und noch vielen weiteren Bereichen fallen tagtäglich jede Menge Daten an, die verarbeitet werden müssen. Aktuell geschieht dies bei den meisten Fußballvereinen noch separat, mit eigenen Softwarelösungen in den einzelnen Bereichen. Doch genau diese Problematik wird jetzt durch die Anwendung SAP Sports One® gelöst.

Alle auf dem neuesten Stand

Weg von Insellösungen, die unabhängig voneinander operieren, hin zu einer Plattform, die alles vereint und die unterschiedlichen Vereinsbereiche miteinander verbindet. In SAP Sports One werden beispielsweise Daten über aktuelle Verletzungen eines Spielers durch die Medizinabteilung gesammelt und können dann vom Trainer und seinem Trainerteam eingesehen werden. Dadurch sind alle immer auf dem neuesten Stand. Der Trainer weiß genau, wann er wieder mit seinem Spieler planen kann und welche Intensität z.B. das nächste Training haben darf.

Außerdem haben die Spieler selbst die Möglichkeit, Informationen über ihren Zustand über die SAP Sports One App zu teilen. So wird das Bild über einen Spieler immer weiter vervollständigt. Besonders hilfreich für alle Beteiligten ist, dass die Nutzung von SAP Sports One sehr simpel ist. Achim Ittner, Global Business Development Director Sports von SAP, beschreibt die Nutzung als ähnlich einfach, wie einen Einkauf bei Amazon.

Jeder kann es nutzen

Diese Einfachheit ermöglicht den Trainern, wichtige Informationen innerhalb kürzester Zeit direkt an ihre Spieler weiterzugeben. Findet vor einem Spiel eine Videoanalyse statt, kann der Trainer direkt danach die Ergebnisse der Analyse auf die Handys seiner Spieler schicken.

Neben der einfachen Bedienung ist die Anwendung keinesfalls Bundesligaexklusiv. Auch kleinere Klubs aus niedrigeren Ligen, wie zum Beispiel der SSV Ulm, nutzen es bereits und auch die dortigen Verantworltichen sind sehr zufrieden. Diese Nutzung unabhängig von der Spielklasse ermöglicht es aufstrebenden Trainern schneller im Profifußball Fuß zu fassen. Denn durch SAP Sports One arbeitet ein junger Trainer aus der Regionalliga mit derselben IT-Lösung wie der erfahrene Bundesligatrainer und muss sich bei einem eventuellen Wechsel an keine neue Technologie gewöhnen.

Das MS Office des Fußballs

Die Vision von SAP ist es, mit SAP Sports One eine Plattform zu schaffen, die Standard für Fußballvereine ist. So wie es Microsoft Office mit Bürosoftwares geschafft hat. In der Bundesliga ist das Unternehmen auf dem besten Weg dahin. Viele Vereine nutzen das System bereits und dies auch mit sichtlichem Erfolg. Unter den Top 10 Vereinen mit den höchsten Transfererlösen der Bundesliga, waren im Sommer acht Vereine, die SAP Sports One nutzen. Hier zeigt sich eine große Stärke der Technologie. Gerade Ausbildervereine haben durch die gesammelten Daten neue Möglichkeiten, ihre Spieler gezielt zu entwickeln und so das größte Potenzial aus ihnen herauszuholen.

Ein weiterer großer Vorteil für die Vereine ist, dass bei einem Trainerwechsel nicht das ganze Wissen verloren geht. Im immer schnelllebigeren Fußballgeschäft kann auch während einer Saison der Trainer gewechselt werden. Früher nahm der Trainer bei einem Wechsel sein Wissen mit. Der Nachfolger musste quasi bei Null beginnen. Mit Hilfe von SAP Sports One werden dem neuen Trainer alle wichtigen Informationen über die Mannschaft präsentiert und er kann analysieren, wo in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden.

Die Digitalisierung hält im Fußball immer mehr Einzug. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Vereine immer die neuste Technik in ihre tägliche Arbeit integrieren. Die TSG Hoffenheim ist in diesem Gebiet mit dem „Interactive Data-Space“ von SAP (siehe Video) noch einen Schritt weiter. So oder so ähnlich könnte die Vereinsarbeit der Zukunft aussehen. Mit SAP Sports One können Fußballvereine in allen Ligen schon heute ihre Arbeitsprozesse optimieren und ihre Daten im Google des Fußballs vereinen.

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SoccerBot360 – kognitives Fußballtraining der Zukunft

Der SoccerBot360 hebt kognitives Training in professionellen Fußballvereinen auf ein neues Niveau und unterstützt viele weitere Arbeitsbereiche im Fußball. [sponsored]

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Das Training von Profiklubs im Fußball scheint vollkommen zu sein. Die neuesten trainingswissenschaftlichen Erkenntnisse werden von renommierten Sportwissenschaftlern und erfolgreichen Trainern Woche für Woche an die Mannschaften weitergegeben. In dieses sehr komplexe und hochpreisige Umfeld als externes Unternehmen eine Innovation einzubringen, ist nahezu unmöglich. Der SoccerBot360 von der Umbrella Software Development GmbH hat trotzdem genau das geschafft.

Vernachlässigte Fähigkeiten im Fußball

Das in Leipzig ansässige Unternehmen hat sich Gedanken darüber gemacht, in welchen Bereichen im Fußball noch wirkliches Verbesserungspotenzial steckt. Als enorm wichtig, aber im täglichen Training unterrepräsentiert,
wurden dabei die kognitiven Prozesse – also das Entscheidungsverhalten der Spieler – ausgemacht. Der moderne Fußball wird immer schneller und kurze Ballhaltezeiten immer wichtiger. Die Spieler müssen innerhalb weniger Augenblicke den Ball verarbeiten, das Spielfeld überblicken und wichtige Entscheidungen treffen.

„Wir bekommen aus der Fußball-Praxis und der Sportwissenschaft fortlaufend neuen Input, welche Trainingsinhalte den Funktionsumfang des SoccerBot360 zukünftig erweitern können.“

Daniel Held, CEO und Erfinder des SoccerBot360

Genau diese Prozesse und damit die zugrunde liegenden Fähigkeiten, werden mit dem SoccerBot360 gezielt trainiert. Die Spieler sind von einer virtuellen 360° Welt umgeben, auf der per Beamer verschiedenste Projektionen möglich sind. Mit dem Ball am Fuß müssen die Spieler unterschiedliche Aufgaben absolvieren, deren Darstellung von kleinen videospieleähnlichen Modi, bis hin zu animierten Rekonstruktionen realer Spielsituationen aus der Bundesliga reicht.

Durch die Aufgaben, die möglichst schnell und präzise zu lösen sind, werden unter anderem die Antizipationsfähigkeit und die exekutiven Funktionen, unter fußballtypischen Bedingungen, verbessert. Außerdem findet nebenbei eine ständige Automatisierung der Ballmitnahme, des Aufdrehens, des Flachpasses und vielem mehr statt. Demnach werden auch technische Trainingsziele im SoccerBot abgedeckt. Die Trainingsmodes können dabei so variiert werden, dass beispielsweise Fähigkeiten wie das periphere Sehen explizit geschult werden.

Außerdem ermöglicht der SoccerBot den Vereinen, ihre Talente gezielt in bestimmten Fähigkeiten zu trainieren und dadurch ihr volles Potenzial auszuschöpfen, was gerade für Ausbildervereine zu satten Transfergewinnen führen kann.

Neue Möglichkeiten der Videoanalyse

Gerade die Videoanalyse profitiert aufgrund der zahlreichen Darstellungsmöglichkeiten im SoccerBot. So bedeutet eine auf dem SoccerBot basierte Videoanalyse kein reines auf den Fernseher schauen und Dinge vom Trainer erklärt bekommen. Stattdessen befinden sich die Spieler mitten in der analysierten Spielsituation und können mit dem Ball die Anweisungen des Trainers ausführen. Entscheidend kann diese neue Technik auch für Spielertransfers sein, da neue Spieler das Spielsystem einer Mannschaft auf diese Art und Weise wesentlich intensiver kennenlernen.

Unterstützung für die Scouts

Der SoccerBot kann bei Spielertransfers noch auf einer ganz anderen Ebene hilfreich sein. Die Transferstrategien von Fußballvereinen basieren seit einigen Jahren immer mehr auf Datenanalysen. Es werden überall auf der Welt zahlreiche Daten über Fußballspieler erhoben und diese helfen den Scouts von heute dabei, den idealen Spieler für ihren Verein zu finden. Doch sind Daten über die kognitiven Fähigkeiten eines Fußballers momentan noch eher selten, da diese wesentlich schwieriger zu erheben sind.

Der SoccerBot kann diese Wissenslücke der Vereine schließen. Mithilfe der Technologie lassen sich fundierte Daten über einzelne Spieler erstellen und diese werden im eigenen Diagnostik-Baukasten „SoccerBench“ den Scouts zur Verfügung gestellt. Dadurch soll es in Zukunft etwas einfacher werden, die besten unter den sehr guten Spielern zu finden.

„Sie haben sehr viel Spaß darin [im SoccerBot360 Anm.d.R.], sowohl die Profis als auch die Jugendspieler, so dass man sie schon fast raus kommandieren muss.“

Ralf Rangnick

Spaß für die Spieler

Auch das Fußballtraining der Zukunft wird weiterhin auf dem Platz mit echten Mitspielern und ohne Projektionen stattfinden, aber der SoccerBot stellt eine sinnvolle Ergänzung zum traditionellen Training dar. Vereine wie RB Leipzig oder FC Salzburg nutzen den SoccerBot bereits im täglichen Training, in der Spielanalyse, im Scouting und sogar in der Reha. Vermutlich werden in Zukunft viele weitere Vereine die Vorzüge der neuen Technik erkennen und ihren Spielern diesen Spaß nicht vorenthalten. Denn das ist nach den Trainingserfolgen wahrscheinlich das wichtigste: den Spielern macht das Training im SoccerBot großen Spaß.

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Data & Tech

Zone7: Time to Prevent Injuries with AI and Big Data

Injuries or fatigue are factors that can cost clubs a lot, both financially and in terms of reaching their targets on the pitch. Zone7 helps prevent those thanks to data- and AI-driven performance measurement. [Sponsored]

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How often do you see it, a player holding his hamstring, signalling that he just can’t go on? Depending on how severe the injury is, players will miss weeks or maybe even months of action. Ousmane Dembélé couldn’t help his team from Barcelona in the CL semi-final return leg as they were incredibly beaten 4:0 by Liverpool. Or take Newcastle United, who had just made Miguel Almirón their record signing in January, only for him to sustain a hamstring injury in April, which ruled him out for the rest of the season. The fate is shared by Arsenal’s Aaron Ramsey, who will therefore not only miss a nice send-off before his free transfer to Juve, but also be unable to play in next week’s Europa League final – which might also have an impact on their biggest game of the season. What if you could not only make decisions for injured players during the game, but also prevent them from being sidelined at all, based on tons of data and AI algorithms?

Injury prevention on another level

It may cost clubs a pretty penny, if their star players – or any player – get injured. It may be during the season’s run-in, ahead of the World Cup or in the run-up to pre-marketed friendlies, for which tickets need to be sold. While injuries are bad to clubs and for managers, football teams do have the players to compensate; just not always on the same level. For individuals, though, injuries can be much more of a personal catastrophe. They could miss out on the World Cup or the Champions League final. Furthermore, they could be denied bonuses for goals scored or games started and such existentially important matters like contract extensions or transfers to another club might be jeopardised by injuries. Just think of players, who are known to be “injury-prone“. Even if they perform well, suitors could be looking for alternatives.

There are hundreds of reasons why injury prevention is so important. And its importance grows with the number of games in the modern game and the successively increasing intensity. That’s why Zone7 does immerse into injury prevention. The company takes into account 5 million hours of human performances in sports and operates with AI patterns in order to identify break points or potential problems for the players and athletes. Their evidentially accurate system reduces injury days out by an astonishing 75 per cent, while injury rates themselves drop by 70 per cent.

The advantages of the Zone7 system

Zone7 supports clients, who play in the MLS, La Liga or the Champions League and also keep MLB players from being out of action. As of TechCrunch, the company this year raised 2,5 million US dollars in a seed round.

Their system is based on data and AI-powered recognition, so therefore up to date by default. It’s easy to use, since data can be generated via wearables or video technology. And the analysis of millions of data points enables medicals or even managers to make decisions for their training schedules or on the pitch, too. Moreover, these decision can be tailored for every athlete and thereby offer the chance to prevent injuries and optimise individual training practice.

How Zone7 works in a nutshell, © Zone7

Injury detection and prevention will be high on every club’s medical agenda and is just as important for any and all individual athletes. So, using Zone7 should be considered in order to minimise risks and maximise performance levels – and eventually even the profit. To show you the benefits of the systems in different kinds of situations, we spoke to CEO and Co-founder Tal Brown – founder of Salesforce’s first AI team by the way –, who is just the person to explain and highlight these.

The interview

Spielmacher: Injuries do cost clubs and players playing time and real money, too. Can a more holistic prevention system be a boost for financial resources as well?

Tal Brown: Yes absolutely. The financial benefits of reducing injuries are first and foremost direct in that fewer injuries immediately translate to reduced medical costs. However, many studies show that reduced injuries are strongly correlated with winning and that translates to additional revenue from tickets, endorsements and in some cases – revenues from broadcasting and the league prize money. A good example is Getafe, who are having an extremely successful season (#5 in La Liga, lowest budget, dramatically over-performing vs their budget). One of the financial benefits of such a season is participation in either the UEFA Europa League or the Champions League, estimated to generate a dramatic increase in revenue.

Spielmacher: Fitness coaches, the medical team etc. are there to minimise the injury risks for the club’s players. What’s the unique additional value that Zone7 can offer them in order to do so?

Tal Brown: Zone7 offers two key things: first – we help the medical staff dramatically reduce the amount of time spent on reviewing data. The process of looking at performance, medical and health data every day for 25 players in a squad, and using this data to identify risk and optimal workload is lengthy, so we help complete this much quicker. Also, Zone7 offers accuracy. The mathematical/Artificial Intelligence process we use to estimate risk and identify optimal workload for each player is based on millions of football games and training sessions. This process is statistically quantified to determine accuracy and we ensure this accuracy is continuously improving as we learn from more teams and real-life data.

Spielmacher: The use of AI technology personalised the monitoring to a greater extent. Does that offer the opportunity to react more individually and could reoccurring injury problems be reduced eventually?

Tal Brown: Yes, we believe that the most effective intervention is 100 per cent personalised and must be tailored to each athlete’s performance history, medical profile and any additional attributes. A key part of this is the athlete’s injury history that is taken into consideration with every risk and recommendation, so while we cannot guarantee to eliminate recurring injuries, we are seeing that Zone7’s technology is helping older and more injury-prone players to increase their availability and stay longer at a peak physical condition.

Spielmacher: To what extent can training practices be aligned to data, which give a picture of the players’ health and fitness conditions?

Tal Brown: In training, workload and the effort invested by players can be controlled. This control has always been used to accomplish both tactical goals (e.g. learning/improving in a specific football strategy) and fitness related goals (being better prepared physically for the upcoming game). Rehabilitation is also a good example where the health and physical condition of the player determine the level of effort and the progression of their effort to ensure a safe return from injury into maximum form.

Zone7’s technology allows the technical staff of a football team to break down the player’s current physical condition into fine-grained parameters to understand what kind of medical, biomechanical and workload parameters (sprints, overall distances, accelerations, decelerations, etc.) is currently contributing to risk. The second step is to use Zone7 to define optimal ranges for each workload parameter for each player daily. This approach allows players to train, improve performance levels, but avoid aggravating their current risk factors that will likely lead to injury.

Spielmacher: The AI-powered system of Zone7 works with comparative data. How many matching data sets can be used to develop predictions for a single player for example?

Tal Brown: First, the term prediction should be well-defined: Zone7 does not predict the exact moment physical mechanism of an injury. Instead, Zone7 calculates the Injury Risk Forecast over a period of several days, typically over the days proceeding a match.

Overall, Zone7 has analyzed over 5 million games and training sessions and thousands of injuries. This data is used to create a multi-layered model that is customised for an individual player but can also rely on data from similar players in similar leagues.

Spielmacher: You are able to reduce injury days out by 75, injury rates by 70 percent. Could you give an example of a player or club profiting from that recently?

Tal Brown: Yes, one of our earliest adopters is Getafe CF, currently #5 in La Liga. This team has the 17th highest budget in La Liga, yet in the past two seasons since coming up from the second league have been over-performing dramatically. In addition, Getafe have one of the lowest injury rates in the league.

Interestingly, Getafe has a relatively old squad and yet their injury rates with Zone7 have reduced by 65 per cent. Individual examples should be taken lightly when examining AI products, but such example could be Mathieu Flamini, who, at the age of 35, came into Getafe after playing for top tier European clubs, where he sustained 13 injuries over the previous seasons. This season in Getafe, he has sustained no injuries at Getafe and has had nearly 100 per cent availability.

Spielmacher: Your system works via video or wearables. The latter aren’t common in football, so will video analysis be the main factor there? And could such an analysis prevent players from continuing with a concussion or a hamstring problem rather quickly to prevent further damage?

Tal Brown: Zone7 requires performance data to compute the player workload, injury risk and optimal training levels. The data can be collected through wearables (using GPS, accelerometer, etc.) or through video systems that are becoming more accurate in this respect. Already today, many of our customers provide us with game-day data from video/broadcasting systems instead of GPS.

Until today, Zone7 has helped coaches make unbiased decisions with regards to training load and match load. As more real-time data becomes available (through video as well as the next generation of wearables) then our role can potentially grow into minute-by-minute insights to coaches. Ultimately, the coach is responsible for the team’s results and overall performance and he is the expert for that job. We strive to make health/performance data be available in an easily understood manner so unbiased decisions can be made.

Spielmacher: Could the use of AI technology not only prevent injuries but also improve performance levels in the long term?

Tal Brown: Yes, absolutely. Our strategy is to use AI to help athletes reach their goals. In the professional environment, one key goal is to reduce injuries hence we “teach” our AI platform to provide insights that help achieve this goal. Over time, other goals like reaching specific performance levels can also be a part of the same process. A good example for this is long distance running, where many runners have a specific goal in mind for a race – for example running a marathon in under 3 hours. AI can be used to define the day-to-day training leading to such an event to ensure minimal injury risk while pushing the runner forward to reach his/her goal.

Spielmacher: Do you believe that data driven injury prevention and health care in sports is an essential step towards long term success? Can clubs afford to not take advantage of it at all?

Tal Brown: The club’s ultimate goal is to win more. For some clubs, this means a championship every year, and for others, it means simply over-performing vs their budget. Winning translates to growth in both direct revenues and indirect revenues that further fuel winning in the next year. From a pure data perspective, reduced injury rates are strongly correlated with winning because having the best (and most cohesive) squad available for more days means the team has higher chances of winning more games.

I believe that the medical and performance staff in clubs are going through a major revolution. Today tools are available to visualise and create meaning from data, and so decisions can be more objective through repeatable scientific (and validated) processes/computations. As with other aspects in medicine, coaching and professional sports in general, the expert will always be the one making the decisions, but now there is more science that can support these experts with objective decision-making tools. This will undoubtedly lead to fewer injuries, more availability and more success.

Spielmacher: Is your system rather made for professional sportspersons or equally useful and necessary for semi-pro and other levels?

Tal Brown: Our mission is to help athletes reach their goals while remaining injury free. This is applicable to professional athletes as well as semi-pros and lifestyle athletes. However, Zone7 creates value from data, and so we rely on data to deliver. In professional environments, the data needed (e.g. performance, medical records) is available more consistently and accurately than in other markets. However, over time we are bringing our technology to other environments both in the professional sports (like baseball and basketball) and semi-professional: we are working with hundreds of amateur runners preparing for half and full marathons.

Spielmacher: Has the awareness regarding the need for optimised supervision of the athletes’ health grown in recent years?

Tal Brown: Yes, while supervising the athlete’s health will always remain an internal process driven by medical professionals inside clubs, we see more awareness and more openness to evaluate tools to support the internal decision process. Traditionally these tools have been designed to collect data and visualise data, but are now expanding to tools (like Zone7) that can unveil the valuable meaning within the data or provide an objective and validated calculation for risk and optimised performance levels.

Spielmacher: How can you ensure to keep the sensible data concerning athletes’ health safe? Can data breaches, which could have an impact on players’ developments, be ruled out?

Tal Brown: We use security measures that are equivalent to healthcare standards to ensure the data is safe. These include end to end encryption, advanced authentication methods and of course strict control on data access both for our employees and our users.

Also, as dictated by GDPR, our customers own their data, so they have complete control on what is available and for how long.

While breaches cannot be 100 per cent avoided, we invest heavily to ensure the data security. It’s important to note that already today, many products used by teams (e.g. AMS, wearables) manage sensitive data in the cloud successfully so this is already a common practice in many environments.

Spielmacher: From your personal opinion, will AI only enrich the sports ecosystem or actually take some of its precious unpredictability, too?

Tal Brown: I personally do not think that AI will make the sport more predictable. The human brain, operating in high-speed, reacting to a thousand changing factors in a game that are detected through eyes and ears is and will always remain unpredictable. However, I think the ultimate sport experience will be better because we can eliminate (or at least reduce) some factors that negatively impact the fantastic “drama” that everyone loves to follow. One obvious example is the ability to keep the best players on the stage.


Thanks so much for the interview, Tal. Whoever wants to reduce injury rates or days out to not only save money but strengthen the players’ and athletes’ health sould definitely considers using the very contemporary solutions of Zone7, based on AI and supported by an enormous amount of data.

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Data & Tech

Ein ganz neues Erlebnis – Stadionbesuch in der digitalisierten Fußballwelt

Die Digitalisierung macht auch vor dem Fußballgeschäft nicht halt. Innovative Unternehmen wie Venue Manager helfen dabei, die neuen Möglichkeiten zu nutzen. [sponsored]

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Das Ticket ist auf dem Smartphone. Ohne in einer Schlange anzustehen geht man direkt zur Sicherheitskontrolle und ist innerhalb kürzester Zeit im Stadion. Während des Spiels knurrt der Magen und man ordert per App die Bratwurst und das Bier für die Fast Lane oder direkt an den Sitzplatz. Nach dem Spiel kann spieltagbezogenes Merchandise des Lieblingsvereins bestellt und vor Ort abgeholt werden.

So könnte der Stadionbesuch der Zukunft aussehen. Die Digitalisierung macht es möglich und sie bietet unglaublich viele neue Möglichkeiten für Vereine, Fans und Sponsoren. Venue Manager A/S bietet Vereinen schon heute die Chance diese Möglichkeiten auszuschöpfen.

Holland und Dänemark als Vorbilder

In Holland und Dänemark ist die Digitalisierung im Fußball bereits wesentlich weiter voran geschritten, als in Deutschland. Der Ticketverkauf findet fast ausschließlich online statt. Nur ca. 10% der Tickets werden noch vor Ort an der Tageskasse verkauft und das Entscheidende ist, dass die Ticketshops von den Vereinen selbst geführt werden.

In Deutschland hat Fortuna Köln diesen wichtigen Schritt weg von externen Ticketverkaufsplattformen, hin zum eigenen Onlineshop in der letzten Saison mit großem Erfolg gewagt. Gerade die Fans profitieren von diesen Änderungen, da die Gebühren für die Drittanbieter wegfallen. So können die Ticketpreise gesenkt oder der Service für die Fans erhöht werden.

„Wenn die Clubs die Kontrolle über den Ticketverkauf selbst übernehmen, können sie die „Gebühren“ selbst festlegen und einnehmen. Das eingesparte Geld für die Zahlung der „Gebühren“ an die traditionellen Ticketanbieter kann genutzt werden, um die Ticketpreise zu senken, den Service für die Fans zu erhöhen oder in modernes Marketing zu investieren, um ein größeres Publikum anzusprechen und zu gewinnen.“

Venue Manager

Als enorm wichtig für die Umsetzung der neuen Digitalisierung Strategien bezeichnet Venue Manager den gleichzeitigen Ausbau der Stadien. Denn der Fast-Track-Verkauf einer Bratwurst kann nur dann funktionieren, wenn auch eine Fast-Track-Abholung ermöglicht wird. Auch die Bratwurst und das Bier, die direkt an den Platz gebracht werden, brauchen ein geeignetes Stadion und genügend Personal.

Neben diesen großen Vorteilen für Fans und Vereine, können durch neue Technologien wie die von Venue Manager immer mehr sinnvolle Daten erhoben werden. Das macht es möglich zukunftsweisende Entscheidungen, nicht mehr nur auf Gefühle zu basieren, sondern mit Fakten zu untermauern. Außerdem können dadurch personalisierte Angebote an die Fans verschickt werden, die ihnen das Gefühl geben, ein VIP zu sein und somit die Fanbindung erhöhen.

Positiv überraschte Fans

Diese neuen Angebote und Möglichkeiten für die Fans werden in Dänemark und Holland sehr gut angenommen. Auch wenn zunächst Proteste gegen die Digitalisierungsmaßnahmen aufkamen, konnten diese sehr schnell gelöst werden, indem die Vereine den Fans den Nutzen der neuen Technologie erklärten. Selbst die ältere Generation konnte sich mit den Neuerungen anfreunden, da auch sie die positiven Entwicklungen erkannten.

„Viele Menschen – auch Ältere – haben heutzutage ein Smartphone. Ihnen zu helfen, es in Bezug auf den Club zu benutzen, könnte als ein zusätzlicher Service angesehen werden, der mehr Loyalität gegenüber dem Club vermitteln kann.“

Venue Manager

Der größte Vorteil der Zusammenarbeit mit Venue Manager ist, dass Fans und Vereine nur noch eine App nutzen müssen, in der alles vereint wird. Die Kommunikation mit den Fans wird so um einiges einfacher. Angebote, Gutscheine, Veranstaltungsbenachrichtigungen, usw. – alles kann personalisiert an die Fans verschickt werden, um so das Erlebnis für den Fan, die Gewinne für den Verein und die Reichweite der Sponsoren am besten zu gestalten und allen den größten Mehrwert zu bieten.

Ein Stadionbesuch wird auch in Zukunft noch ohne Smartphone möglich sein. Doch wird es wahrscheinlich wesentlich schwieriger und zeitaufwändiger. Die Fußballvereine in Deutschland müssen die Zeichen der Zeit erkennen und ihr Angebot der Digitalisierung anpassen. Denn alles, was das Erlebnis der Fans verbessert, ist gut für den Verein.

Über Venue Manager A/S:

Venue Manager A/S ist mehrfach ausgezeichneter, dänischer e-commerce Marktführer im Sport- und Event Bereich.

Venue Manager bietet eine digitale, modulare, gehostete SaaS Plattform für Sport– und Event Management. Die Module im B2B und B2C Bereich umfassen: Ticketing (inkl. Eintrittskontrolle), Sponsorship Management, Merchandising, bargeldlose Public Catering Abwicklung, sowie ein eigenes CRM Tool – und das ALLES auch als App! www.venuemamager.de

Venue Manager A/S

Basler Strasse 10

60329 Frankfurt am Main

Pressekontakt Venue Manager: Patric Breuer, M +49 1761 9927700, info@venuemanager.de

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Content & Media

Blockchain Collectibles Gather Pace as Real Madrid and BVB Join SWAP

Fantastec’s blockchain-powered solution SWAP offers fans the chance to get digital collectibles like autographs or player cards. Now Real Madrid and Borussia Dortmund join Arsenal.

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As fans turn to their mobile devices ever so often, they are always looking for more interactive ways to get in touch with their beloved clubs. Some even like to collect club branded stuff – apart from the kits maybe –, which is why Panini’s sticker albums worked so well for so long. However, in the digital age, such passions are tranferred into digital spheres. And that’s why Fantastec offer their SWAP app to bring supporters exclusive video content, original autographs from their favourite players or collectible cards that can be exachanged. After Arsenal London, Borussia Dortmund and Real Madrid bank on the blockchain-supported app in order to grow in-app revenue and interactive fan engagement at the same time.

SWAP offers revenue and an interesting prospect for fans

Social Media and digital pioneers Arsenal were the first to sign up with Fantastec to appear in their SWAP app. Now we’ve got Borussia Dortmund and Real Madrid following suit – and possibly many more clubs in the future. For this app, based on forward-thinking blockchain technology, does have the fitting mix of traditional football fans’ desires and modern clubs’ demands for both digital and economical growth. Speaking to SportsPro Media, Fantastec’s product development partner Simon Woolard said:

We have good connections and wide-ranging experience which has helped us build solid and valued relationships with clubs and organisations across the world.

More top clubs are joining SWAP, © Fantastec SWAP

For now, Fantastec SWAP only has the licences for these three clubs, albeit European heavyweights. While it’s still starting to grow, the app is quite unique. For it offers fans the chance to own, collect and trade items like player cards with authentic autopgraphs and – maybe more important today – exclusive video content. Possibly, it might bring a reminiscence of collecting physical player cards or stickers, which hasn’t been a thing of the past just yet.

Additionally, the secure blockchain technology behind it is there to make sure that there will be no data breach and no false content or what have you.

Our blockchain technology means complete trust in every swap. No more fake autographs or cards. Fair and fun!

The collectibles could start to offer real value for fans

What’s even more interesting for the fans is the fact that all these rather innovative collectibles could not only turn out to be an amusing pastime alone, but a rather valuable passion, too. Because, from the 2019/20 season on, any trophy you earn in the game, which can be competitive as well, can be turned into points which then again enable a player to redeem them for club store discounts or the opportunity to take part in unique club experiences or special SWAP competitions. Furthermore, these first collectible items from Real, Arsenal or Borussia Dortmund might become quite precious, since the represent the first version of these items and also offer players, who will be somewhere else in the future – which would therefore make their player cards more rare. Fantastec editor Lee Astley even thinks an Aaron Ramsey player card from SWAP could really be a worthwile asset, since he will be going to Juve come the end of the campaign.

Notably, the collectibles are not limited to men’s player cards. When Arsenal just launched their away shirt collection in SWAP, the women’s team also provided their presence.

There are always new features for the young SWAP app. And if Social Media experts like those from Arsenal or Real Madrid believe in the advantages of the app, a lot of other clubs might follow. The whole system of swapping collectibles often to gain more content and more exlusives as well as new player cards and autographs should ensure that there’ll be movement amongst the users everytime.

The SWAP system, © Fantastec SWAP

Right now the app has only over a thousand downloads in the Google Play Store and SWAP only a few hundred followers on Twitter for example. That could change, though, if more teams join the app and if those big clubs advertise the app and integrate it into their Social Media offering for fans. In-app purchases, which range from just over one to more than 30 Euro at the moment, would be another good revenue stream for the app and the licensing clubs. Only, it has to grow more prominent soon to become a success. The concept behind it is compelling, now it needs a nudge in the right direction. And then we’ll see whether one can transfer the collectible culture into a digital universe with blockchain technology. For the MLB, it has worked – the football culture, especially in Europe, is different and it will test the fans’ willingness to embrace football fandom on another level. Thankfully, a good app seems to tease if not all, still a whole lot of those milllions of fans.

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Blockchain Collectibles Gather Pace as Real Madrid and BVB Join SWAP

Fantastec’s blockchain-powered solution SWAP offers fans the chance to get digital collectibles like autographs or player cards. Now Real Madrid and Borussia Dortmund join Arsenal.

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As fans turn to their mobile devices ever so often, they are always looking for more interactive ways to get in touch with their beloved clubs. Some even like to collect club branded stuff – apart from the kits maybe –, which is why Panini’s sticker albums worked so well for so long. However, in the digital age, such passions are tranferred into digital spheres. And that’s why Fantastec offer their SWAP app to bring supporters exclusive video content, original autographs from their favourite players or collectible cards that can be exachanged. After Arsenal London, Borussia Dortmund and Real Madrid bank on the blockchain-supported app in order to grow in-app revenue and interactive fan engagement at the same time.

SWAP offers revenue and an interesting prospect for fans

Social Media and digital pioneers Arsenal were the first to sign up with Fantastec to appear in their SWAP app. Now we’ve got Borussia Dortmund and Real Madrid following suit – and possibly many more clubs in the future. For this app, based on forward-thinking blockchain technology, does have the fitting mix of traditional football fans’ desires and modern clubs’ demands for both digital and economical growth. Speaking to SportsPro Media, Fantastec’s product development partner Simon Woolard said:

We have good connections and wide-ranging experience which has helped us build solid and valued relationships with clubs and organisations across the world.

More top clubs are joining SWAP, © Fantastec SWAP

For now, Fantastec SWAP only has the licences for these three clubs, albeit European heavyweights. While it’s still starting to grow, the app is quite unique. For it offers fans the chance to own, collect and trade items like player cards with authentic autopgraphs and – maybe more important today – exclusive video content. Possibly, it might bring a reminiscence of collecting physical player cards or stickers, which hasn’t been a thing of the past just yet.

Additionally, the secure blockchain technology behind it is there to make sure that there will be no data breach and no false content or what have you.

Our blockchain technology means complete trust in every swap. No more fake autographs or cards. Fair and fun!

The collectibles could start to offer real value for fans

What’s even more interesting for the fans is the fact that all these rather innovative collectibles could not only turn out to be an amusing pastime alone, but a rather valuable passion, too. Because, from the 2019/20 season on, any trophy you earn in the game, which can be competitive as well, can be turned into points which then again enable a player to redeem them for club store discounts or the opportunity to take part in unique club experiences or special SWAP competitions. Furthermore, these first collectible items from Real, Arsenal or Borussia Dortmund might become quite precious, since the represent the first version of these items and also offer players, who will be somewhere else in the future – which would therefore make their player cards more rare. Fantastec editor Lee Astley even thinks an Aaron Ramsey player card from SWAP could really be a worthwile asset, since he will be going to Juve come the end of the campaign.

Notably, the collectibles are not limited to men’s player cards. When Arsenal just launched their away shirt collection in SWAP, the women’s team also provided their presence.

There are always new features for the young SWAP app. And if Social Media experts like those from Arsenal or Real Madrid believe in the advantages of the app, a lot of other clubs might follow. The whole system of swapping collectibles often to gain more content and more exlusives as well as new player cards and autographs should ensure that there’ll be movement amongst the users everytime.

The SWAP system, © Fantastec SWAP

Right now the app has only over a thousand downloads in the Google Play Store and SWAP only a few hundred followers on Twitter for example. That could change, though, if more teams join the app and if those big clubs advertise the app and integrate it into their Social Media offering for fans. In-app purchases, which range from just over one to more than 30 Euro at the moment, would be another good revenue stream for the app and the licensing clubs. Only, it has to grow more prominent soon to become a success. The concept behind it is compelling, now it needs a nudge in the right direction. And then we’ll see whether one can transfer the collectible culture into a digital universe with blockchain technology. For the MLB, it has worked – the football culture, especially in Europe, is different and it will test the fans’ willingness to embrace football fandom on another level. Thankfully, a good app seems to tease if not all, still a whole lot of those milllions of fans.

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