Connect with us

Uncategorized

UEFA Europa Conference League: Mehr Länder, mehr Geld?

2021 startet die UEFA Europa Conference League als 3. europäischer Wettbewerb hinter Champions und Europa League. Das bedeutet mehr Inklusion und Repräsentation von Clubs und Verbänden. Doch wer profitiert am Ende?

Published

on

Der neue Wettbewerb der UEFA soll vor allem mehr Vereinen aus mehr Ländern die Chance geben, sich im internationalen Geschäft wiederzufinden. Immerhin scheitern die Meister aus den kleinen Ligen regelmäßig in der Qualifikation zur Champions League oder Europa League. Durch die Conference League, die 2021 an den Start gehen wird, werden mindestens 34 statt Minimum 26 Länder in den europäischen Wettbewerben repräsentiert. 141 Spiele im neuen Format bedeuten also künftig ganz besondere Europapokalfreuden in verschiedenen Ecken Europas. Für die UEFA könnte sich das rentieren; doch wie groß wird das Interesse an der Conference League letztlich wirklich sein?

Die UEFA Conference League im Schnellcheck

Das Exekutivkomitee der UEFA gab jüngst in Ljubljana den Start der Europa Conference League bekannt.

Die UEFA begründete die in der Debatte umstrittene Entscheidung zur Einführung dieses Wettbewerbs mit der stärkeren Inklusion diverser Vereine. Präsident Aleksander Čeferin erklärte:

The new UEFA club competition makes UEFA’s club competitions more inclusive than ever before. There will be more matches for more clubs, with more associations represented in the group stages. There was a widespread demand by all clubs to increase their chances of participating more regularly in European competition. This has been achieved with a strategic approach and in accordance with UEFA’s objective of having both more quality and more inclusivity in our club competitions.

In aller Kürze wird die Conference League so aussehen: 32 Teams kämpfen in 8 Gruppen um den Titel; die Europa League wird im Zuge dessen von 48 auf 32 Teams reduziert. Das Besondere ist, dass so mindestens 8 Länder mehr in den Gruppenphasen der UEFA-Wettbewerbe repräsentiert werden. Gespielt wird donnerstags um 18.45 Uhr und 21.00 Uhr, das Finale findet an einem Mittwoch statt. Nach der Gruppenphase folgt das Achtelfinale. Dieses erreichen die Gruppenersten und die Sieger aus den Play-Offs der Gruppenzweiten und der Gruppendritten der Europa League – ab 2021 wird dieser Modus auch zwischen Europa League-Zweiten und CL-Dritten aus der Gruppenphase eingesetzt. In 15 Spielwochen werden in diesem Wettbewerb 141 Spiele ausgetragen werden. Der Sieger erhält einen Startplatz in der kommenden Saison in der Europa League. Das dürfte den kleineren Teams aus den eher unbekannteren Ligen ein Ansporn sein; eine regelmäßige Teilnahme am Europacup ebenfalls. Allerdings wird der Wettbewerb bislang noch nicht vollends ernst genommen.

Zwischen Europacup-Enthusiamsmus und Profitgedanken

Teams aus Schottland, Polen, Finnland, Irland, Schweden, Bulgarien oder auch Luxemburg könnten sich in der Europa Conference League auf internationale Begegnungen freuen. Diese und viele weitere Länder hängen in der UEFA-Fünfjahreswertung hinter Spanien, England, Deutschland, Italien, Frankreich, Russland, Portugal und Co. zurück. Das weckt Interesse bei den Clubs, die sonst selten über die frühen Qualifikationsrunden etwa zur Europa League hinauskommen. Demnach könnte es zu Partien kommen wie: Jeunesse Esch (Luxemburg) gegen die Shamrock Rovers (Irland) oder FC Aberdeen (Schottland; immerhin mit bedeutender Historie im Europapokal) gegen Lechia Danzig (Polen).

Wie groß das allgemeine Interesse außerhalb der Fan-Gruppen dieser Clubs oder vielleicht der betreffenden Ländern sein wird, bleibt abzuwarten. Denn einerseits sind diese Spiele im Vergleich zu Begegnungen wie Juventus Turin gegen Atlético Madrid in der Champions League beinahe glanzlos. Andererseits erwarten Fans und Zuschauer heute immer frischen Content und ein neuer Wettbewerb liefert zusätzlichen Live-Fußball, der doch seine Zuschauer finden könnte. Das ist schließlich auch ein Ziel der UEFA. Denn mehr Wettbewerbe bedeuten mehr Spiele, die vermarktet werden können; davon sollen letztlich viele profitieren.

Nun dürften die Zuschauerzahlen in der Gruppenphase nicht allzu hoch ausfallen. Doch gerade ab den Viertel- oder Halbfinals sollte sich das ändern. Beim Europa League-Finale registrierte allein BT Sports 6,3 Millionen Zuschauer, so IBC. Und ein CLub wie Stade Rennes, der sich im Achtelfinale mit Finalist Arsenal messen konnte, erhielt laut UEFA 90.000 Ticketanfragen für das Heimspiel gegen die Gunners. Je weiter fortgeschritten der Wettbewerb, desto besser lässt er sich vermarkten; vor allem, wenn das eine oder andere bekanntere Team dabei ist. Arsenal gegen Chelsea war für viele sicher ein interessanteres Finale als Slavia Prag gegen Villareal es gewesen wäre.

In der Europa Conference League könnten nun Clubs, die es in der Europa League nicht ganz schaffen, nach dem Titel greifen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass Drittplatzierte der EL-Gruppen in der Conference League weit kommen, erscheint angesichts der qualitativen Unterschiede zu den Teams aus kleineren und schwächeren Ligen hoch. Um nur einige der drittplatzierten Vereine der vergangenen Europa League-Saison zu nennen: AC Mailand, siebenfacher Champions League-Sieger, Beşiktaş Istanbul, Glasgow Rangers oder RB Leipzig. Der Chef der European Club Association (ECA), Andrea Agnelli, hatte gesagt:

We believe that this outcome ensures that the UEFA club competitions continue to develop in a manner which is fair and balanced.

Es scheint, dass die Balance dahingeht, dass mehr Teams europäisch spielen und dass ein Pokal gewonnen werden kann, der manchem Team Europacup-Siege bescheren könnte, das so gar nicht davon zu träumen gewagt hatte. Realistischer ist womöglich, dass eher die Rangers, oder Istanbul den Titel in der UECL holen als Jeunesse Esch. Dennoch dürfen wir gespannt sein, welche Bedeutung diesem gänzlich neuen Wettbewerb beigemessen wird, der für viele überflüssig daherkommt. Doch fragt man Fans der irischen oder rumänischen Clubs beispielsweise, könnte sich dieses Bild ändern.

Da fragt man sich dann aber auch, warum der Europapokal der Pokalsieger abgeschafft wurde. Nicht aus sportlicher Sicht; denn die Sieger der großen Fußball-Nationen wären sicher auch hier dominant. Sondern aus wirtschaftlicher Sicht. Heute ließe sich so ein Wettbewerb sicher gut vermarkten; besser noch als die Europa Conference League. Das diese nun eingeführt wird, könnte also doch ein Tribut an die Leistungen der Teams aller Länder Europas sein. Dass das aber der Hauptbeweggrund sein sollte, ist illusorisch. Denn mehr Länder, die Europapokal-Spiele austragen, bedeuten für die UEFA letztlich schlichtweg mehr Geld. Und: Siege in der neuen Conference League bringen auch ganz neue Geschichten hervor. In Zeiten von Netflix, Amazon Prime und DAZN sind diese aus Marketing-Sicht auch nicht zu verachten. Und ein Europapokal-Finale bleibt ein Europapokal-Finale – oder?

Uncategorized

Liverpool vs. Man United oder: YouTube vs. Youku

Liverpool bietet als erstes Team überhaupt eine bezahlte YouTube-Mitgliedschaft für Fans, während Man United bei Alibabas Streamingdienst Youku einen eigenen Channel erhält.

Published

on

In der Premier League klafft zwischen dem Überfliegerteam und Champions-League-Sieger FC Liverpool und Rekordmeister Manchester United derzeit eine große Kluft. Die Reds sind auf dem besten Weg ihren ersten Meistertiel nach 30 Jahren einzufahren, während United noch von vergangenen Erfolgen zehrt.

Doch abseits des Platzes sind beide Clubs ähnliche Schwergewichte. Liverpool entwickelt auch dank des jüngsten Erfolgs und der Aura von Jürgen Klopp ein Brand Image, das sich auf vielen Ebenen bezahlt macht. Man United zählt seit jeher zu den größten Marken im Fußball. Nun haben beide Vereine im Kampf um die digitale Vorherrschaft Neuland betreten. Der FC Liverpool ist der erste Club, der bei YouTube eine kostenpflichtige Mitgliedschaft für Fans anbietet – und exklusive Inhalte verspricht. United expandiert mit dem eigenen Content zur gleichen Zeit in Asien und erhält auf Alibabas riesiger Videoplattform Youku einen eigenen Kanal.

Das Duell im Videobereich: Popularität in Social Media stärken

Liverpool und Manchester United sind die beiden erfolgreichsten englischen Vereine; und aufgrund der Popularität der Premier League auch weltweit extrem beliebt. Diesen Status wollen Vereine heutzutage digital festigen, indem den Social-Media-Nutzern, die immerzu neuen Content erwarten, möglichst viele Inhalte geliefert werden.

Gerade im Video-Bereich funktioniert das sehr gut. Bei YouTube finden Fans inzwischen oft schon wenige Stunden nach Abpfiff Highlight-Videos von Spielen aus der Premier League oder anderen Wettbewerben. Und die Vereine legen auf ihren eignen Channels mit diversen Clips nach.

Bei YouTube sind Man United und Liverpool sehr populär. United hatte als erster Premier-League-Verein einen eigenen Channel und inzwischen 2,3 Millionen Follower. Liverpool hingegen hat sogar schon knapp 3,5 Millionen Follower. Und ist laut SportsPro Media der Verein, der mit seinem Channel auf der Plattform am meisten Geld einnimmt: Über 660.000 US-Dollar pro Monat, wie eine Studie von Livefootballtickets.com aus dem Oktober zeigt. Zum Vergleich: Der FC Barcelona, der mit über acht Millionen YouTube-Followern besticht, soll demnach nur etwas mehr als 400.000 US-Dollar monatlich über YouTube generieren.

Um diesen Status der Popularität und Wirtschaftlichkeit bei einem der für den Fußball wichtigsten sozialen Medien aufrechtzuerhalten, geht der FC Liverpool nun ganz neue Wege.

Bezahlmodell der Reds auf YouTube

Wie der Verein jüngst bekanntgab, wird es für Fans bei YouTube eine Mitgliedschaft geben, die diesen exklusive Inhalte bereitstellt. Dabei sollen auf dem besonderen Bezahlkanal neue Features und Formate zu sehen sein, während die Fans zugleich Badges und Emojis des Vereins nutzen können, um bei YouTube ihre Liebe zu Verein auszudrücken. Wöchentliche Shows oder Live-Reaktionen zu den Spielen erwarten jene, die für den Content zu zahlen bereit sind.

Fans können entweder ein Basispaket für 99 Cent pro Monat erhalten oder für 2,99 Euro alle Inhalte sehen und nutzen.

Drew Crisp, Senior Vice President im Bereich Digital, Media und Marketing beim FC Liverpool erklärt:

YouTube is the biggest global online video community and is an incredibly important channel for us, as we find that a large percentage of our social followers interact with us here on this platform. We understand just how important content like this is to our supporters to help them relive their favourite moments and get closer to their team wherever they live in the world. With the YouTube Memberships launch, we are giving fans a more flexible opportunity to access premium content, while also helping us to serve them our award-winning videos on the platform they love.

Der FC Liverpool ist der erste Sportclub überhaupt, der diese Membership-Option bei YouTube für sich nutzt. Damit wird der Verein seine digitale Internationalisierungsstrategie stärken und ausbauen. In der Form, in der das Team von Jürgen Klopp ist, dürfte die Nachfrage nach den Inhalten weltweit weiterhin groß sein.

Zusätzlich zur Markenbildung wird sich der Verein aber auch ordentliche Zusatzeinnahmen erhoffen. Nach Angaben von YouTube erhalten die Creator bei Membership-Kanälen 70 Prozent der Einnahmen. Wenn der Club also nur gut zehn Prozent der Kanal-Follower (350.000) zur Mitgliedschaft bewegt, die im Schnitt dann bei knapp zwei Eurp pro Monat an Kosten liegt, würden 700.000 Euro pro Monat verdient, von denen dem Verein dann fast 500.000 Euro bleiben würden. Diese Einnahmen sind im Vergleich mit den hohen Spielergehältern kaum der Rede wert. Aber sie würden dafür sorgen, dass die Digitalstrategie weiter optimiert werden kann; was dann wiederum für die Markenbindung auf der ganzen Welt von Belang ist. Und die trägt bekanntlich auch zum Verkauf von Trikots, Tickets und Co. bei.

Man United setzt auf die Fans in Asien

Auch Liverpools Erzrivale Manchester United hat kürzlich Neuigkeiten zur eigenen Strategie im digitalen Videobereich bekanntgegeben. Der englische Rekordmeister hat eine exklusive Partnerschaft mit dem chinesischen Megaunternehmen Alibaba verkündet.

In Asien ist United schon seit vielen Jahren extrem populär. Publikumsliebling David Beckham, der in Japan und Südkorea bei der WM 2002 die Fans verzückte, dürfte seinen Teil dazu beigetragen haben. Verschiedene Touren nach Fernost und die starke Karriere von Park Ji-Sung, der als erster Asiat im Champions-League-Finale in der Startelf stand, haben ihr Übriges getan.

Der Bezug besonders zu China ist klar zu erkennen. Die Financial Times berichtete Anfang des Jahres, dass die Red Devils bis 2020 drei Experience Center in China eröffnen werden. Restaurants und Fanshops sollen Fans den Spieltag im Old Trafford nahebringen und die Geschichte des Clubs vermittel. Außerdem sollen sie Geld einnehmen. Zuletzt waren auch Gerüchte aufgekommen, dass das milliardenschwere chinesische Unternehmen Haier neuer Hauptsponsor bei Manchester United werden könnte; für eine Rekordsumme im United-Kontext. Allerdings dementierte das Unternehmen kürzlich – was auf lange Sicht nichts ausschließt. Uniteds Börsenkurs erlebte während der Berichte sogar ein ungeahntes Hoch.

Mit der Partnerschaft mit Alibaba versucht United die über 700 Millionen Kunden des Unternehmens in Asien zu erreichen. Teil des Deals ist ein exklusiver Zugriff für die Fans auf ausgewählte Live-Spiele, Highlights und extra für den asiatischen Markt produzierte Inhalte. Dazu wird es einen First-of-its-Kind-Kanal für Man United auf Youku, der Videoplattform der Alibaba Group mit 500 Millionen monatlich aktiven Nutzern, geben.

Spiele des ersten Teams werden dort On-Demand verfügbar sein, während die Partien der Jugendmannschaften und der Frauenmannschaft alle ausgestrahlt werden.

Auf Tmall, einem B2C-Marktplatz der Alibaba Group, wird zusätzlich ein United-Fanshop eingerichtet. Er soll als offizieller Shop für Man United-Merchandise in China fungieren. Manchester United Group Managing Director Richard Arnold sagt:

We’re proud of our passionate and loyal following around the world and our Chinese fans are a huge part of that. We are always looking for new ways to engage with fans there and this partnership with Alibaba enables them to connect with the club directly through one of China’s most popular video streaming platforms. We’re looking forward to working with Alibaba to further grow our fan base in China and building on other areas of the partnership in the near future.

Gelingt es United, in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt das eigene Profil zu stärken und weitere – zahlende – Fans zu gewinnen, sollten die Einnahmen, die sich aus Verkäufen und Abos über die Plattformen von Alibaba ergeben, schnell in die Millionen gehen. Das ist wirtschaftlich ein guter Schachzug; in diesem Bereich ist United seit Jahrzehnten extrem stark.

Allerdings ist der Faktor der Markenbindung ebenso wichtig, da der Club seit Jahren dem eigenen Anspruch hinterherläuft. Hier wird der große Unterschied zum FC Liverpool deutlich. Der Club hat aufgrund seines aktuellen Erfolgs in Sachen Trikotverkäufe den Rivalen aus Manchester abgehängt, ist bei YouTube populärer und kann vielmehr diesen unmittelbaren Erfolg vermarkten als die glorreichen letzten Jahre. Doch beides funktioniert.

Und mit Plattformen wie Youku oder YouTube, die Abo-Modelle anbieten, können Vereine ihre Popularität mit entsprechenden digitalen Content-Angeboten künftig monetarisieren und zur Fan-Bindung nutzen. Es geht um Geld; und es geht um Views. Denn die Sichtbarkeit im Digitalraum ist schließlich für potentielle neue Partner extrem relevant. Nike zum Beispiel, der kommende neue Ausrüster des FC Liverpool, soll dem Verein kolportierte 80 Millionen Euro pro Saison zahlen. Und die Gerüchte um Haier hatten eine ähnliche Summe für ein Sponsoring der Red Devils in den Raum gestellt. Es geht also um mehr als den Klick eines Fans bei YouTube oder Youku. Aber in der Summe sind all diese Klicks und das Engagement in Social Media so viel mehr wert.

Continue Reading

Uncategorized

Ownership-Overview: Die Top 6 der Premier League

Die Premier League Klubs sind die mit Abstand reichsten der Welt. Doch wer steht hinter diesen finanziellen Schwergewichten und leitet die Geschicke?

Published

on

Jetzt ist es auch in Deutschland soweit: Investoren kommen in die Bundesliga. Oder waren sie schon länger da? Mit dem Investment von Lars Windhorst bei Hertha BSC Berlin rückte das Thema „Finanzinvestoren“ wieder auf die mediale Agenda. Aber wer sind eigentlich die Key-Player, die den europäischen Markt dominieren? Wir haben uns mit dem Ownership-Overview mal die Eigentumsverhältnisse der relevantesten Clubs in Europa angeschaut. Wir beginnen mit der Premier League.

Manchester City

Manchester City gilt neben PSG als der Kommerzklub des Profifußballs. Noch 1998 spielte der Verein in der dritten englischen Liga und legte dann einen kometenhaften Aufstieg hin. Zunächst gelang der schnelle Wiederaufstieg in die Premier League und dann im Jahre 2008 kaufte die Herrscherfamilie Abu Dhabis den Klub. Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan ist seitdem der Chef der Citizens. Neben seinem Engagement im Fußball ist der Bruder des Präsidenten als Minister für Präsidentschaftsangelegenheiten in den Vereinigten Arabischen Emiraten tätig. Manchester City gehört zur City Football Group deren Anteile mehrheitlich bei der Abu Dhabi United Group (86,21%) liegen.

FC Liverpool

Der LFC ist der momentan schärfste Konkurrent von Manchester City im Kampf um die englische Meisterschaft und wird als Gegenstück zum neureichen Scheichklub gesehen. Der 18-Fache englische Meister blickt auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück. 1892 von einem Brauereibesitzer gegründet, ist der amtierende Champions League Sieger mittlerweile einer der größten Fußballvereine der Welt. Seit Oktober 2010 ist die Fenway Sports Group – ein US-amerikanischer Sportvermakter – im Besitz des Klubs. Neben den Reds ist das Unternehmen zudem Besitzer des Baseballvereins, Boston Red Sox.

FC Chelsea

Roman Abramowitsch ist wohl der bekannteste Klubbesitzer der Premier League. Im Juni 2003 kaufte er den FC Chelsea und investierte seitdem mehr als 1,7 Milliarden Euro in neue Spieler. Die Übernahme trug schnell Früchte. Bereits in der Saison 2004/2005 konnte Chelsea die englische Meisterschaft gewinnen. Dies war nicht nur die erste seit 50 Jahren, sondern mit 95 Punkten auch ein neuer Rekord in der Premier League. Im Jahr 2012 erreichte Chelsea mit dem Gewinn der Champions League gegen den FC Bayern den vorläufigen Höhepunkt in der Ära Roman Abramowitsch.

Tottenham Hotspur

Tottenham war in den letzten Transferperioden der mit Abstand sparsamste Top 6 Verein der Premier League. Vor beginn der letzten Saison verpflichtete der Verein keinen einzigen neuen Spieler und schaffte es trotzdem das Champions League Finale zu erreichen. Statt in neue Spieler investierten die Nordlondoner in ein neues Stadion und in hochmoderne Trainingsanlagen. Der Mann hinter diesem wirtschaftlich sehr erfolgreichen Klub ist Joe Lewis. Der britische Milliardär steht aber nur höchst ungern in der Öffentlichkeit und wird in seinem Job als Chairman durch Daniel Levy vertreten. Levy ist Geschäftsführer des Investmentunternehmens ENIC, das seit 2012 Privatbesitzer der Spurs ist.

FC Arsenal

Seit dem Gewinn der Meisterschaft, ohne eine einzige Niederlage im Jahr 2004, bleiben bei den Gunners die großen Erfolge aus. E. Stanley Kroenke will das ändern. Er ist schon seit mehr als 10 Jahren Anteilseigner des Vereins und seit August 2018 hat er die komplette Kontrolle. Der US-amerikanische Milliardär ist außerdem Besitzer von Profivereinen im Football, Eishockey, Basketball und Lacrosse. Im Fußball besitzt er neben Arsenal noch die Colorado Rapids, die in der Major League Soccer spielen.

Manchester United

Auf eine Menge Gegenwind stieß die Übernahme des momentan Umsatzstärksten Fußballklubs der Welt, im Jahr 2005. Der mittlerweile verstorbene amerikanische Milliardär, Malcolm Glazer, erwarb damals den Traditionsverein. Die Fans waren jedoch weniger von diesem Vorhaben überzeugt und gründeten in der Folge ihren eigenen Verein, FC United of Manchester, der momentan in der sechsthöchsten Liga aktiv ist. Malcolm Glazer übertrug den Verein, noch zu Lebzeiten, seinen 6 Kindern.

Erfahrt mehr über die Klubbesitzer aus Italien und Spanien in Teil 2 und Teil 3 des Ownership-Overview.

Continue Reading

Sponsoring & Marketing

Atlanta United – Rise of A Modern Day Football Experience

Published

on

Atlanta United win the MLS. While there have been exceptional performances from players like Josef Martínez and manager Gerardo Martino, it’s been an astonishing achievement for a club that was only formed four years ago and just entered the United States’ major football tournament two years back. Such young clubs, and David Beckham’s Inter Miami are certainly looking to follow in Atlanta’s footsteps in about two years time, do have the advantage to create a football experience free from traditional habits and breathing a new way to consume football. But, since old habits die hard, the core of football will last; or will it?

Atlanta United: Crowd record for the newcomers

When Atlanta United beat the Portland Timbers for their maiden MLS triumph, they did so having generated an already established fan base to count on. Given that MLS final win ended only their second season in the competition it is rather surprising. In their very first season they also brought togehter the biggest crowd the MLS had ever seen in its 22-year history. 70.425 visitors saw a draw against Orlando City. And their general attendance isnt bad either. Theyve had 53.000 visitors on average this season.

Average visitor numbers for Atlanta United in the MLS, © Transfermarkt.com

That is only made possible, some might say, as the clubs owner is no other than Arthur Blank, co-founder of The Home Depot and owner of prestigious NFL club Atlanta Falcons. Those two teams share a stadium of the most modern standard: the Mercedes-Benz-Stadium. That arena has a futuristic closeable roof, a 360-degree LED screen attached to it – the biggest in sports business with 63.000 (!) square feet – and is generally quite awesome.

The Mercedes-Benz-Stadium with its 360-gedree video screen, © Mercedes-Benz-Stadium

It really merges a fantastic real life sports experience brilliantly with the demands of a digitalised fan culture. There are 2.000 TV screens around the whole venue plus a state-of-the-art audio system to make sure no fan misses anything. That goes for personal communication or Social Media connections as well, as there are also moren than 1.800 wireless access points. Fans can even use Apple Pay for purchases. All that made the stadium SportsTechies Most Innovative Venue 2017.

But its a big sponsorship paying for that. Mercedes Benz got the naming rights for the stadium for 27 years, another superlative. Although its not clear what amount of money they pay for that, the Atlanta Journal-Constitution refers to it as the biggest single marketing deal in Mercedes Benz history. So there is a lot of financial power behind that club, Atlanta United, and that seems to be inevitable if theyre in for the long term. Because football lives off its roots, yet is ruled by money. Both is true for Atlanta United.

Atlanta United culture: Fans favorites best of

The club from Georgia may have a few advantages when it comes to fan engagement. Sure, they had to generate them first of all and all the money behind that super venue will have helped. But there must be something the club is doing right apart from all the glitter. For one thing, they are playing pretty well despite not having the most star-studded squad. Another thing is, though, that the club is building its very own fan culture, which is a bit of a mashup of acclaimed aspects in experiencing football as entertainment. There is, for example, the Viking Clap that is performed twice during a home game as Helena Oliviero from The Atlanta Journal-Constitution reports. Adapted from the Iceland national team that feature is poised to get the crowd going.

Furthermore, there are different supporters groups. Resurgence is one of them and they smash a piñata filled with glitter in the opponents colours or forms before each home game. That will keep people interested, another thing to do so is the giant Golden Spike, a reminiscence of Atlantas railroad roots, that is signed by fans and players and than hammered into the ground near the supporters section – by a local celebrity.

The rapper Rich Homie Quan hammers the ceremonial Golden Spike to open the Atlanta United game against the Chicago Fire, © Curtis Compton, The Atlanta Journal-Constitution

All of these rituals play their part in building an unorthodox, yet strong fellowship for the club and the team. Herein lies the advantage: Atlanta fans are mostly rather new to football (not American Football, probably) and have neither prejudices nor stubborn expectations of how football should be. So Atlanta United is a new and modern club creating a new brand of football following off the field.

Atlanta United is a modern day club with new football fans, Screenshot YouTube, © Atlanta United FC

On it, there is some very good football and its core values are not going to change for the time being. But maybe Atlanta United and the MLS – with a bit more impartiality – show the football industrie how a modern experience can be created. For the momentum of the MLS is certainly there: growth rates for social channels that other clubs can only dream of, and on the right channels as well. Atlanta have more Instagram followers than traditional clubs like FC Fulham or Werder Bremen, although they lack big fan numbers on Facebook. As Instagram is the place to go for brands, they may have taken a more lucrative path here. Anyway, Atlanta United are a modern and somehow experimental part of an evolving sports industry. Their success on and off the pitch has shown that you can produce new football experiences. Will it ever be the same as going to Anfield, attending the Clásico or “feasting your eyes“ on classic Italian Catenaccio? Maybe not. But who says it has to be then? Stadia like that Mercedes-Benz-Stadium are going to emerge, so weve got another thing coming, probably.

Continue Reading

Trending