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Benfica Lissabon Goes NFL: Das will der portugiesische Meister von den 49ers lernen

Benfica Lissabon geht eine strategische Partnerschaft mit den San Francisco 49ers ein. Das sorgt für professionellen Austausch – und soll Befica in den USA noch größer machen.

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Die Partnerschaft von zwei Sportvereinen wie Benfica Lissabon und den San Francisco 49ers aus der NFL soll für die Weitergabe von Know-how in den Bereichen Technologie und Business sorgen, aber auch sportliche Perspektiven für die Teams neu denken lassen. Das erklärte der Ex-Kapitän des portugiesischen Rekordmeisters, Luisão, jüngst bei der Vetragsunterzeichnung im Museum kultigen Levi’s Stadium in San Francisco. Dabei wurde deutlich, dass Benfica die USA vor allem als Wachstumsmarkt ansieht. Doch der Club hat auch viel zu geben.

Internationalisierungsstrategie der europäischen Clubs: Reichweite und Awareness aufbauen

Der Brasilianer Luisão, der mit Benfica zahlreiche nationale Titel gewann, erklärte der Presse:

Benfica and the 49ers strengthen relationships through a partnership that will cover several areas ranging from historical heritage to innovation.Both emblems share greatness based on a rich history of sporting achievements. Both clubs have a common demand, professionalism and a continuous search for innovation.

Als Teil der Partnerschaft waren die San Francisco 49ers, fünfmalige Super Bowl Champions, deren Quarterback Jimmy Garoppolo zu den bestbezahlten NFL-Spielern zählt, in die ISMA (International Sports Museums Association) aufgenommen worden. Dieser Vereinigung gehören neben Benfica auch Teams wie Arsenal London, Real Madrid, Bayern München oder Eintracht Frankfurt an. Die 49ers aber sind das erste US-amerikanische Franchise in diesem Verband.

Luisão betonte in seiner Rede weiterhin, dass der beidseitige Austausch der Teams wichtig sei, ließ dabei aber nicht unerwähnt, wie wichtig die USA als Markt für den Club sind.

We want to learn from the best practices of each institution, at a sporting, technical or technological level. The United States is a strategic market for Sport Lisboa e Benfica.

Und die 49ers haben immerhin 2,1 Millionen Follower auf Twitter, 1,5 Millionen Abonnenten auf Instagram und knapp 3,8 Millionen Facebook Fans. Diese Reichweite ist nicht zu verachten, wenn man international expandieren will. Und genau das ist das Bestreben beinah aller europäischen Vereine, insbesondere de Top Clubs. Ob China, Indien, Australien oder die USA: der Markt ist da. So ist Benfica passenderweise derzeit auf USA Tour – und hofft, neue Fans zu finden. Aber auch neue Vermarktungspotentiale zu erschließen.

Von Benficas Expertise im Jugendbereich lernen

Da es für Benfica um eine Partnerschaft geht, sollen die 49ers insbesondere aber die US-amerikanische Sportgemeinschaft im Allgemeinen natürlich auch Besonderes von Benfica Lissabon lernen und erfahren können.

In addition to the huge fan base we have in California and the East Coast, Benfica may add value especially through the know-how it has in academy football, sustained in its Academy, recognized as one of the best in the world,

meint Luisão. Recht hat er, denn von Benfica kann jeder Verein lernen, wie man junge Talente schmiedet, mit ihnen sportlich erfolgreich ist und dann sogar wirtschaftlich, weil sie für immense Summen verkauft werden. Das beste Beispiel ist der Transfer von Youngster João Félix, den Atlético Madrid für 126 Millionen Eurom vom Verein losgeeist hat. Nicht einen Cent weniger als die festgeschriebene Ablösesumme.

In den letzten 10 Jahren hat Benfica mit Spielerverkäufen 864 Millionen Pfund eingenommen, so Sport Bible. Verkauft wurden neben João Félix Spieler wie Victor Lindelöf and Manchester United, Renato Sanches an Bayern München, David Luiz oder Nemanja Matić an Chelsea, Nelson Semedo an den FC Barcelona oder Ángel Di María an Real Madrid. Und dabei waren diese Stars, als sie zu Benfica kamen, nur Talente; oder sie stammten aus der eigenen Jugend. Von der Tugend, sie zu Spitzensportlern zu formen, und das gelingt anscheinend im Akkord, können die 49ers und die US-amerikanischen Sportvereine sicher auch einiges gebrauchen.

Während Benfica in Portugal seit einigen Jahren wieder die Nase vorn und den FC Porto als größten Erfolgsclub dieses Jahrtausends abgelöst hat, möchte der Club sich weltweit weiter profilieren und damit womöglich einen Weg einschlagen, der es ermöglicht, hochqualitative Spieler eventuell noch ein wenig länger zu halten. Die Erlöse von den Verkäufen sind phänomenal, doch der Club möchte sicher seine Abverkäufe von den Trikots der Stars ankurbeln. Das funktioniert in den USA natürlich, würde aber sicher noch mehr Fahrt aufnehmen, hätte man einen João Félix noch in den eigenen Reihen. Dieses wirtschaftlich-sportliche Gleichgewicht muss Benfica jedes Jahr neu austarieren. Doch der nächste Superstar steht sicher schon in den Startlöchern. Ähnlich wie Ajax Amsterdam ist Benfica in Sachen Jugendarbeit ein Vorbild und als Unternehmen wie als Verein erfolgreich. Die Frage bleibt jedoch, ob die sportliche Entwicklung, in der Champions League etwa, nicht stagniert, wenn die Stars immerzu gehen müssen.

Doch so ist der Stand der Dinge; denn im Fußball-Business gibt es einfach noch ein paar größere Fisch und Benfica und Co. sind in der falschen Liga zuhause, um mit diesen in Sachen globaler Popularität vollendes konkurrieren zu können. Die Partnerschaft mit den 49ers zeigt uns aber auch: Benfica Lissabon ist nicht satt. Wir warten gespannt auf den kommenden Top Star aus Portugals Hauptstadt; an Rúben Dias, Rafa Silva und Co. gibt es immerhin auch schon Interesse. So werden Spieler zu Assets, die einen Verein, ein Unternehmen heutzutage, ausmachen.

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Seattle Sounders: Illustre Gesellschaft um Macklemore, Ciara, Russell Wilson und Microsoft CEO wird zu Eignern

Die Rave Green Ownership Group des US Franchise Seattle Sounders gewinnt prominente Newcomer. Darunter NFL Star Russell Wilson, Microsoft CEO Satya Nadella oder sogar Macklemore.

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Wird das Franchise der Seattle Sounders zur Investitionsmöglichkeit oder soll der Club vor allem sportlich zurück an die Spitze der MLS geführt werden? Das dürften sich viele Fans des Meisters von 2016 fragen, nachdem die Gruppe der Eigner um eine Reihe von prominenten Persönlichkeiten erweitert wurde, die eine tiefe Verbindung zur Stadt Seattle haben. Zuletzt stieg NBA Supertar James Harden bei Houston Dynamo ein, bei den Sounders sind neben Macklemore, Ciara, Russell Wilson und Co. auch diverse Personen mit dabei, die eng mit Software- und Cloud-Gigant Microsoft verknüpft sind. Allen voran der aktuelle CEO Satya Nadella und seine Frau Anu Nadella. Werden MLS Franchises immer mehr zur Anlageoption?

Die Seattle Sounders Family erhält Zuwachs

Es wirkt außergewöhnlich, dieses Bild, auf dem die Gruppe der Eigner des erst 2009 in der MLS gestarteten Franchise der Seattle Sounders zusammenkommt. Während in Europa häufig ein Milliardär oder die Familie eines Superreichen als Clubbesitzer auftritt, stehen in den USA meist Gruppen hinter den Vereinen. Dabei muss jedoch auch differenziert werden, denn ein Verein wie Arsenal London – bei dem Stan Kroenke die Mehrheit hält – wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert von Munitionsfabrikanten gegründet. Die Seattle Sounders wurden 2007 neu etabliert, nachdem das „Originalteam“ zwischen 1974 und 1983 Bestand gehabt hatte. Erst 2009 konnte Seattle jedoch als Teil der MLS Expansion in der höchsten Spielklasse starten und 2016 konnte dann erstmals der MLS Cup gewonnen werden. Mit dabei alte Bekannte aus der Bundesliga wie Nelson Valdez.

Die gesamte MLS-Struktur unterscheidet sich von vielen anderen Ligen. Auch was die Eigentumsverhältnisse angeht. Die Seattle Sounders haben nun eine ganze Reihe neuer Minderheitseigner. Adrian Hanauer ist der Mehrheitseigner, seiner Familie gehört die Pacific Coast Feather Company. Doch die Liste der weiteren Executives ist lang, wie eine aktualisierte Ansicht bei Wikipedia zeigt.

Auflistung der Executives bei den Sounders, Screenshot Wikipedia

Laut vereinseigener Homepage sind 11 Familien Teil der Eignergruppe geworden, die mit Seattle eine tiefe Verbindung haben. Zu den berühmtesten neuen Mitgliedern zählen wohl Macklemore, Ciara, die gleichzeitig die Ehefrau von NFL-Bekanntheit und einem weiteren Mitglied, Russell Wilson, ist, Microsoft CEO Satya Nadella oder David Nathanson, der eine leitende Funktion bei der FOX Sports Media Gruppe inne hatte.

Doch was steckt hinter diesem außergewöhnlichen Fall von Eignerzuwachs?

Der Aufbau einer neuen Community

Adrian Hanauer erklärt bei der offiziellen Meldung:

Today we begin another chapter in the story of Seattle Sounders FC, this proud club that means so much to so many people. We are doubling down on this community and growing our local roots even deeper. Sounders FC was born right here in Seattle, and for more than 40 years, the club has forged a meaningful legacy that is deep and far-reaching. Today’s news is a testament to what our community has accomplished, as 11 new families have joined with the broader Sounders family as fans and invested stewards of our club.

Mit den neuen Eignern, so Hanauer weiter, soll besonders die Community rund um Seattle gestärkt werden:

This diverse, passionate group of new partners wants to continue developing the club’s community-first approach, while also furthering its proud winning tradition on the field. Collectively, we believe that Seattle is the greatest city in the world and that Sounders FC has a responsibility to both preserve our region’s unique spirit while also leading our community by fostering an environment that is inclusive and welcoming to all. On behalf of our entire Sounders family, I want to extend a proud and warm welcome to our club’s new partners.

Die Sportlandschaft in den USA verändert sich zusehends. Immer mehr Zuschauer haben ein größeres Interesse am Fußball; zwar bleiben die MLB, NFL, NHL oder NBA die wichtigsten Ligen, doch die MLS hat sehr hohe Zuschauerzahlen in den Stadien vorzuweisen. Bei fast 21.000 liegt der Schnitt, was beinah auf einem Level mit der Serie A ist. Außerdem investieren immer mehr populäre Persönlichkeiten in den Sport. Zuletzt NBA Megastar James Harden, der bei Houston Dynamo eingestiegen ist.

Gerade junge Zielgruppen können überzeugt werden. Dazu tun die Vereine alles, der ganze Spieltag ist ein Entertainment-Programm, wie beim aktuellen Meister Atlanta United ersichtlich wird.

Ab 2020 wird die USA dann auch David Beckhams Inter Miami begrüßen – und Beckham liegt in der Liste der Top Instagrammer nach Cost per Post, ermittelt von Hopper HQ, im Bereich Sport noch auf Platz 4, obwohl er schon länger nicht mehr aktiv ist.

Was motiviert nun aber die Stars, die sich bei den Sounders als Minderheitseigner eingeschrieben haben? Zuallererst möchten sie etwas an die Community zurückgeben, heißt es. So erklären es etwa auch Russell Wilson und Ciara.

When I got here in 2012, Seattle was a place that I felt I could call home forever. And obviously because of the Seahawks, and now because of the Sounders, it makes that really come to life. This city is a special place. The Pacific Northwest is a place we love and we get to raise our kids here and have a lot of fun while doing it. We want to bring the best soccer players in the world right here to Seattle. We believe this is a transformational sport. It changes peoples’ lives. It brings people together from all different countries, all different worlds, all different socio-economic statuses, all different races, all different troubles in life – it brings people together. That’s what we’re excited about for this game, the Sounders, and what we can do not only in Seattle but around the world,

so Wilson.

Sollten die Sounders jedoch zu größeren Erfolgen kommen, würde sich das auch für Macklemore, Ciara und Co. auszahlen. Derzeit rangiert das Team von Trainer Brian Schmetzer auf Rang 5, bekanntester Spieler dürfte Kapitän Nicolás Lodeiro sein. Die ganz großen Namen fehlen also im Kader, der große Erfolg ist diese Saison nicht zu vermuten. Aber vielleicht ändert sich das mit einer Unterstützung wie dieser. Die Frage ist, ob die Eigner auch finanziell viel investieren werden oder ob es sich letztlich um eine eher symbolische Verbindung handelt. Letzteres bringt dem Club oder dem Franchise durchaus Awareness und sollte die MLS noch interessanter machen. Doch Titel gewinnt man damit noch nicht. Vielleicht ist das aber in der MLS zunächst gar nicht so schwerwiegend. Denn eine große Fußball-Community aufzubauen, das ist das Ziel. Immerhin liegt in diesem Sport auch ein unglaubliches Potential der Monetarisierung und Entertainisierung. Darin ist die MLS schon heute vorbildlich.

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Keine Werbung: So will Paddy Power den Fans die Trikots zurückgeben

Trikots ohne Hauptsponsor auf der Brust sind heute kaum vorstellbar. Doch Wettanbieter Paddy Power möchte das realisieren und hat bereits einigeTeams für die Kampagne gewonnen. Könnten andere Marken und Teams dem Beispiel folgen?

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Als der FC Barcelona 2006 erstmals mit einem Trikotsponsor auf der Brust auflief, fiel eine der letzten Bastionen der ungesponserten Trikots. Inzwischen sind Sponsoren auch auf dem Ärmel der Kits gang und gäbe, das liefert immerhin ein immenses Vermarktungspotential. Mit Sponsoren für die Trikots können Vereine heutzutage unglaubliche Summen einnehmen, während die betreffenden Marken eine ganz besondere Visibility erhalten – auch in Social Media. Aber häufig werden die Trikots durch die Sponsoren auch verunstaltet. Paddy Power, Wettanbieter aus Irland, schockte zuletzt die Fußballfans mit dem Sponsoring für das neue Trikot von Huddersfield Town. Allerdings war alles nur ein PR Gag, man möchte die Trikots an die Fans zurückgeben und damit sponsorenfrei halten. Auch der FC Motherwell ist nun mit dabei. Doch kann dieser Back to the Roots-Ansatz im heutigen Fußballökosystem wirklich Schule machen?

Huddersfield Town: Fake Kits machen Kampagne für sponsorenlose Trikots populär

Der Aufschrei bei den Huddersfield Town Fans – und Fußballfans weltweit – war laut. Die Trikots, die den neuen Hauptsponsor Paddy Power, einen irischen Wettanbieter, auf der Brust hatten, waren in den Augen der meisten nicht weniger als eine Zumutung. Denn „auf der Brust“ ist nicht ganz korrekt. Der Schriftzug von Paddy Power erstreckte sich einmal quer über die Vorderseite des Trikots.

Glauben konnten die wenigsten, dass das wirklich das neue Trikot sein sollte. Als man dann im Testspiel gegen Rochdale damit antrat, war man sich dessen jedoch sicher.

Huddersfield Town trat im Fake Trikot an, © Huddersfield Town

Medial wurde der Verein gescholten und ausgelacht, Paddy Power wurde vieles vorgeworfen. Jedenfalls war die Aufmerksamkeit für das Trikot des Grauens immens. Und diese nutzte Paddy Power nun, aber auf die bestmögliche Art und Weise. Denn insgeheim war die Trikotgestaltung doch ein PR Stunt. Allerdings keiner, um das Trikotsponsoring zu ändern und die Shirts besser zu verkaufen. Stattdessen wurde damit auf die Initiative Save Our Shirt hingewiesen. Mit dieser möchte Paddy Power die Trikots an die Fans zurückgeben, heißt es, und das Sponsoring auf der Brust einfach entfernen. Zu dieser außergewöhnlichen Initiative haben sich neben Huddersfield Town zuletzt auch die Partner-Teams Macclesfield Town, der FC Motherwell, Southend und Newport bekannt.

Ein Sprecher des Anbieters gab zum schottischen Club Motherwell an:

Motherwell are the second club to join the Save Our Shirt campaign, which sees us give something back to the fans – namely, their shirt. We’ve been planning this with them for months, and it feels great to finally unveil their involvement and their beautiful home and away kits for next season. We know our place, and it’s not on your shirt.

Das ist eine bemerkenswerte Aktion der Marke. Die Fake Kits von Huddersfields Testspiel wurden übrigens für den guten Zweck versteigert, mit einem Mindestpreis von 50 Pfund. Für einige Trikots wurden tausende Pfund gezahlt. Chairman Phil Hodgkinson von Huddersfield Town erklärt:

There has been a lot of interest around the reveal of our home shirt for the 2019/20 Sky Bet Championship campaign. Now, we believe the right thing to do is to auction off the shirts to help raise money for the Town Foundation, Andy’s Man Club and Huddersfield Street Kitchen; three fantastically worthwhile causes that make a real positive impact in the lives of children, young people and men in our community. This Football Club is in the heart of the local community and we understand the important role we play, so by doing this we hope to raise a large sum of money for these charities.

Damit hat Paddy Power Mut bewiesen und Gutes getan. Die Save Our Shirt-Kampagne dürfte vielen Fans besonders gefallen. Aber kann sie Vorbild auch für größere Clubs sein? Paddy Power sponsert immerhin die Clubs und verzichtet auf die Sichtbarkeit auf dem Trikot selbst. Dafür gab sich die Marke Paddy Power schön selbstironisch, als über das Engagement auf YouTube ein Video geteilt wurde.

Kein Sponsor auf der Brust eine Seltenheit

Dass ein Club heutzutage keinen Trikotsponsor auf der Brust trägt, ist äußerst selten. In der MLS sind immerhin die San José Earthquakes komplett ohne Trikotsponsor unterwegs.

Während Sponsoren auf den Trikots der Nationalmannschaften von der FIFA untersagt sind, gehören sie bei Vereinen fast schon zum guten Ton, zumindest zum guten Wirtschaften. Denn diese Platzierung ist heiß begehrt und verspricht meist große Einnahmen. Das Konzept der Trikotvermarktung begann in der Bundesliga in den 70ern mit Jägermeister auf den Eintracht Braunschweig-Trikots, soll in den 50ern aber schon bei Peñarol in Uruguay aufgetaucht sein, so Mental Floss.

Wie relevant die Vermarktung geworden ist, lässt sich am Beispiel des FC Barcelona nachvollziehen. Bis 2006 war man stolz darauf, keinen Sponsor auf der Brust zu tragen und die kultischen rot-blauen Trikots wurden nur vom Wappen und dem Ausrüster geziert. 2006 kam dann Unicef auf die Shirts, allerdings erhielt Barça dafür kein Geld, sondern zahlte der Organisation jährlich 1,5 Millionen Euro für den guten Zweck. Das Engagement läuft weiterhin. Ab Sommer 2011 wurde dann aber auch bei den Katalanen mächtig mit der Werbefläche auf dem Trikot verdient. Zunächst kam die Qatar Foundation, das Unicef-Logo wurde auf der Trikotrückseite angesiedelt. Seit 2017 ist Rakuten Hauptsponsor beim spanischen Meister – und zahlt dem Vernehmen nach 55 Millionen Euro pro Saison. Selbst für das Sponsoring von Trainingsshirts müssen Marken inzwischen einiges hinlegen. Dafür werden auch diese dann medial präsentiert, um Sichtbarkeit zu gewährleisten.

Ob Sponsoren ein Trikot schöner machen oder nicht, hängt oft vom Logo und der Integration ab. Mitunter kann ein Sponsor das ganze Kit abrunden, im schlimmsten Fall aber auch komplett verunstalten. Beispiele gibt es zu hunderten. Ein Fall, in dem ein gelungenes Shirt durch das Logo der Sponsorenmarke in Ungnade fällt, ist Newcastle Uniteds neues Heimtrikot.

Newcastle United Heimtrikot 2019/2020, © Newcastle United

Das Trikot enthält klassische Elemente für den Verein, auch die Zentrierung von Ausrüster und Wappen wirkt passend und ist historisch begründet. Nur das hellblaue Logo des indonesischen Sportwettenanbieters Fun88 wirkt disruptiv, aber nicht im besten Sinne. Natürlich ist das Ganze Geschmackssache. Besser machten es nach Meinung vieler, nicht zuletzt des Blogs Balls.ie, Sony und Juventus Turin, beziehungsweise Kappa, in den 90ern. Hier wirkt die Integration des Sponsors stilvoll und trägt zum cooleren Look bei.

Juves Trikot mit Sony auf der Brust wirkt stimmig, Quelle: Balls.ie

Kann sich das sponsorenfreie Trikot etablieren?

Die neuen Trikots von Motherwell, Huddersfield und Co. haben etwas für sich und sind sicher schöner anzusehen als eine Version mit einem riesigen Paddy Power-Schriftzug. Dennoch sind derlei Trikots heute fast schon gewöhnungsbefürftig. JOE Football hat als Experiment die Sponsoren von den Premier League-Trikots entfernt. Das hat mitunter einen klassischen Touch, wirk aber auch ein wenig aus der Zeit gefallen.

So sähe das Man City Trikot ohne Sponsor aus, © JOE.uk Football

Die Fans dürfen sich über die Initiative von Paddy Power freuen, inbesondere jene von Huddersfield Town, dem FC Motherwell usw. Das Wettunternehmen hat in diesem Sommer ordentlich Publicity erhalten und kann damit vielleicht kompensieren, dass man auf den Shirts nicht zu sehen ist. Das werden andere Marken aber anders sehen. Ein Verein wie der BVB erhält von Evonik knapp 20 Millionen Euro jährlich für das Trikotsponsoring, die Telekom zahlt den Bayern dem Vernehmen nach sogar 35 Millionen. Hinzu kommen Ärmelsponsoren, etwa Opel, das der Borussia aus Dortmund nochmal gut 9 Millionen Euro pro Jahr liefert. Gerade kleinere Vereine erhalten durch diese Deals wichtige Einnamen. Die Big Player hingegen präsentieren die Marken in einem extrem relevanten medialen Umfeld. Daher scheint es derzeit unwahrscheinlich, dass sich die Trikotlandschaft in naher Zukunft umfassend vom klar erkennbaren Sponsor distanziert. Träumen dürfen die Fans aber auch davon; und Paddy Power hilft ihnen dabei.

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Beckham vor Zlatan, Neymar vor Messi – und Ronaldo toppt sie alle: Die Instagram Top 10 nach Cost per Post

Für einen Post von Cristiano Ronaldo müssen Advertiser 975.000 US-Dollar hinlegen, hat Hopper HQ ermittelt. Bei Zlatan sind es „nur“ 200.000. Die Top 10 der bestverdienenden Sportstars im Instagram-Kosmos.

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Vorbei sind die Zeiten, in denen Sportartikelhersteller, Getränkemarken und Co. allein in den Werbepausen bei Fußballspielen, bei Sportsendungen wie der Sportschau oder auf Plakaten zur Zeit von Weltmeisterschaften geworben haben. Während TV-Werbung (noch) relevant bleibt und auch Out-of-Home, nun vor allem digital, seine Vorteile hat, sind im durch Social Media gänzlich neu geordneten Digitalkontext ganz andere Werbeoptionen eröffnet worden. Eine dieser sind Influencer. Die großen Stars der Fußballbühne sind natürlich schon immer als Testimonial für Marken genutzt worden. Doch gerade mit einer Plattform wie Instagram, auf der sich die Ronaldos, Neymars und Messis dieser Welt noch stärker als eigene Weltmarke profilieren können, sind Ads gut verortet, will man riesige und recht spezifische Zielgruppen erreichen. Doch das hat seinen Preis. Hopper HQ hat die Instagram Rich list nach Cost per Post ermittelt. Im Bereich Sport sind Fußballer vorherrschend, 8 Positionen der Top 10 werden von aktuellen und einigen ehemaligen Weltstars eingenommen. Ihre große Fanzahl verschafft ihnen pro Post immense Einnahmen. Ronaldo erhält für einen solchen fast eine Million US-Dollar – und sein Profil ist mit bezahlten Posts gespickt.

Cristiano Ronaldo führt die Rich List an

Die Reihenfolge der Top drei dieser Liste dürfte wenig überraschen. Cristiano Ronaldo ist vor Neymar Jr. und Lionel Messi zu finden. Erst auf Platz fünf finden wir einen Nicht-Fußballer, LeBron James. Der andere Sportstar in der Liste ist die Cricket-Ikone Virat Kohli auf Platz neun.

Die Top 5 aus der Hopper-HQ Rich List, © Hopper HQ

Cristiano Ronaldo zieht jedoch alle Register. Knapp 975.000 US-Dollar soll ein gesponserter Post bei ihm kosten. Allerdings verspricht ein solcher auch authentische und relevante Reichweite. Die Zahl der Ronaldo-Follower liegt derzeit bei 177 Millionen. Beinah so viel wie Snapchat an täglichen Usern hat. Einen der Dienste der Facebook-Familie (Messenger, WhatsApp, Facebook, Instagram) nutzen laut den aktuellen Quartalszahlen von Facebook jedoch 2,1 Milliarden Menschen täglich, monatlich sind es sogar 2,7 Milliarden. Und Instagram hat für Marken schlichtweg die größte Relevanz. Daher verwundert es nicht, dass zahlreiche Unternehmen ein so einmaliges und ikonisches Werbegesicht wie Ronaldo auswählen, um auf seinem Instagram-Profil zu erscheinen. Allen voran natürlich Partner wie Nike.

Aber auch Marken wie American Tourister, die Koffer und ähnliches vertreiben, nutzen den Kanal.

Oder wie wäre es mit Shampoo von CLEAR?

Für einen Post von Neymar Jr., der knapp über 120 Millionen Abonnenten bei Instagram hat, muss eine Marke 722.000 US-Dollar hinlegen. Angesichts einer für seine Verhältnisse durchwachsenen Saison, vieler Verletzungen und ungebührlichen Verhaltens dürften die Werbekunden eventuell weniger werden. Bei Messi (126 Millionen Fans) zahlt der Kunde immerhin noch 648.000 US-Dollar. Auch Leo Messi ist ein Idol auf der ganzen Welt, man könnte aber argumentieren, dass er als Werbegesicht wegen seiner außerhalb des Platzes eher zurückhaltenden Art weniger Verve hat als Ronaldo. Die Expo2020 in Dubai setzt dennoch auf ihn.

Ab Platz vier fällt der Preis für einen Post deutlich ab. David Beckham ist seit Jahren nicht mehr aktiv, aber weiterhin jedem ein Begriff, nicht nur im Sportbusiness. Er hat im Vergleich mit den Stars von heute allerdings „nur“ knapp 58 Millionen Abonnenten. Ein Post kostet entsprechend weniger, 357.000 US-Dollar. Doch David Beckham dürfte für Marken extrem populär bleiben, nicht nur, weil 2020 sein eigenes Franchise, Inter Miami, in der MLS starten und ihn weltweit wieder mehr ins Rampenlicht rücken wird. Ob als Gesicht für Otro …

… oder The Londoner Macao:

Noch ein paar ältere Spieler in der Top 10

Nach LeBron James zeigt sich auf Platz sechs noch Messis populärer Vorgänger beim FC Barcelona, Ronaldinho. Für einen Post auf seinem Profil müssen immerhin noch 256.000 US-Dollar gezahlt werden. Und bei Gareth Bale mit seinen knapp 40 Millionen Fans sind es 218.000 US-Dollar; wobei Bale bei Real ein enormes Gehalt hat, das sich bei einem möglichen Wechsel nach China noch deutlich steigern dürfte. Ein Wechsel ins Land der aufgehenden Sonne würde zudem mit Sicherheit seinen Markenwert als Influencer in Fernost steigern. Manche Ad, in der er auftaucht, wirkt für uns bereits wie eine alte Werbung aus dem japanischen TV.

Mit Zlatan Ibrahimović auf Platz acht findet sich eine weitere Ikone in den Top 10. Ein Post mit dem selbsternannten Gott kostest eine Fünftelmillion US-Dollar. Wie sich zeigt, ist Zlatan sich dann auch nicht zu schade, seine Zähne weißen zu lassen.

Komplettiert wird die Top 10 von Luis Suárez, einem weiteren Barça Star. 184.000 US-Dollar kostet der Post bei ihm. Auffällig ist an der Liste, in der Mo Salah es überraschenderweise als einziger Premier League-Spieler der ersten 16 Plätze auf Platz zwölf schafft, dass die Stars außer Neymar alle 30 Jahre oder älter sind. Das heißt, in den nächsten Jahren könnten wir in diesen Top 10 einige andere Megaspieler begrüßen. Vielleicht Kylian Mbappé, der inzwischen schon 32,6 Millionen Fans hat. Oder etwas Matthijs de Ligt? Er hat bisher nur 3,5 Millionen Fans, doch sein Markenwert sollte deutlich steigen. Auch Pogba ist ein für das Marketing prädestinierter Spieler, mit 36,6 Millionen Fans hat er bei Instagram auch eine gute Basis. Womöglich wird auch er in der Riege der stärksten Influencer weiter aufsteigen; bisher sind auf seinem Account jedoch noch mehr persönliche Themen zu finden. Ansonsten ist er eines der Werbegesichter für Adidas.

Natürlich können Megastars wie Ronaldo noch lange spielen und, wie Beckham es vormacht, nach der aktiven Karrieren bei Instagram immer noch sehr präsent sein für die Marken. Für Marken eignen sich die Spieler jedenfalls optimal als Werbefläche in den sozialen Medien, wenn sie ähnliche Werte verkörpern und der Brand Fit gegeben ist. Bei den absoluten Superstars kann man einen solchen vermutlich auch flexibel nennen – dafür dürften die Preise pro Post sorgen.

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Jüngste Zielgruppe MLS: Darum kauft sich NBA Superstar James Harden bei Houston Dynamo ein

James Harden, Megastar der NBA bei den Houston Rockets, wird Teil der Gruppe von Vereinseignern von Houston Dynamo. Sein Investment ist zukunftsorientiert.

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Es ist fast so als hätte Houston Dynamo, zweimaliger MLS Champion (2006 und 2007), einen absoluten Weltstar verpflichtet. Dabei sind die Vorzeichen eigentlich umgekehrt. Denn James Harden, Megastar bei den Houston Rockets in der NBA, MVP von 2018 und allgemein als The Beard bekannt, hat sich in die Gruppe von Eignern eingekauft, der sowohl Houston Dynamo als auch das Frauenfußballteam Houston Dash und das BBVA Stadium gehören. Harden erklärt sich als Fußballfan und möchte mit seinen Anteilen in die Stadt und seine wirtschaftlichen Interessen investieren. Angesichts des rasanten Aufschwungs in der MLS keine schlechte Idee.

Das Franchise ist über 475 Millionen US-Dollar wert

James Harden ist ein absoluter Weltstar im Basketball. 2017 unterschrieb er eine Vertragsverlängerung mit den Houston Rockets, die damals die Rekordsumme von 228 Millionen US-Dollar wert war. An Geld zum Anlegen mangelt es ihm mit Sicherheit nicht. Harden ist eine Ikone, eine Marke. Das zeigte sich etwa bei seinem jüngsten Besuch bei Arsenal London, inszeniert auch von Adidas.

Während der Star seine Begeisterung für den Fußball zeigt, wurde jüngst bekannt, dass er fünf Prozent der Anteile an der Gruppe erworben hat, die unter anderem Houston Dynamo zu ihren Assets zählt. Einen Club, der gerade um die Playoffs in der MLS kämpft. Top Stars, wie sie in der MLS inzwischen angekommen sind, Wayne Rooney, Zlatan und Co. lassen grüßen, sucht man bei Dynamo vergeblich. Kennern dürften DaMarcus Beasley oder Maynor Figueroa noch Namen sein. Daher ist das Engagement Hardens beim Club auch extrem medienwirksam aufbereitet worden.

James Harden selbst erklärt anlässlich seiner Entscheidung:

I’m very excited about the opportunity to join the ownership group of the Houston Dynamo and Houston Dash and proud to be a part of a club with tremendous history and a great future. Houston is my home now, and I saw this as a way to invest in my city and expand my business interests at the same time. Soccer in general, and especially MLS, have exploded in this country throughout my lifetime. I’ve been a fan of the game for several years, and I know that Houston has a massive soccer fanbase, so it was an easy decision for me when this opportunity arose.

Der NBA Star ist nicht das erste Schwergewicht im Kreise der Eigner. So ist auch Box-Ikone Óscar de la Hoya involviert, während Gabriel Brener der Hauptanteil zukommt. Das ganze Franchise, dessen Zentrum Houston Dynmo bildet, wird mit mehr als 475 Millionen US-Dollar beziffert. Brener begrüßt Hardens Perspektive und Expertise im Sportbereich und glaubt, dass die Gruppe der Eigner den Verein und das Franchise sportlich wie wirtschaftlich voranbringen kann:

We are thrilled to welcome James into our club. He’s an icon in the Houston community, and not only is he a great basketball player, he has an extremely smart and savvy mind for business. James will bring a very unique perspective to our ownership group, and I’m looking forward to hearing his thoughts and opinions on the club going forward.

Ein smarter Move: Die MLS boomt

Ein Investment in ein MLS Franchise kann aus Business-Perspektive als eine Chance angesehen werden, bei einem wachsenden Markt einzusteigen. Harden spricht von seiner Verbundenheit zu Houston, daher ist sein Einsatz nachvollziehbar. Außerdem bietet das Team womöglich noch immenses Wachstumspotential. Solche Potentiale lassen sich in der gesamten Liga erkennen. 1996 war die MLS mit 10 Teams gestartet, inzwischen sind es 24. Auf 30 Teams soll die Liga sogar noch anwachsen. Nashville SC und Inter Miami CF werden der Liga 2020 beitreten, Austin FC 2021. Besonders gespannt sind viele Fans weltweit auf den Start von Inter Miami. Der Club von David Beckham hat allein wegen seines Gründers allen Grund dazu, den Entertainment-Faktor zu erhalten. Außerdem haben bereits einige europäische Top Stars angekündigt, einmal für den Verein spielen zu wollen, nicht zuletzt der gerade zum FC Barcelona gewechselte Weltmeister Antoine Griezmann. Pläne für das neue Lockhart Stadion und Trainigszentrum wurden genehmigt:

Und sowohl Merchandise-Artikel als auch Dauerkarten sind schon im Verkauf.

Doch nicht allein solch prominente Neuerscheinungen lassen die US-Fußballfans begeistert zurück. Die MLS boomt ohnehin. Dazu tragen Stars wie Schweinsteiger oder Nani, ehemalige Champions League-Sieger, natürlich bei.

Doch schon die Zuschauerzahlen zeigen, dass die ganze Liga für die Sportfans in Nordamerika von Interesse ist. Der Zuschauerschnitt lag 2019 bei 20.887, so Transfermarkt.de. Das ist nur knapp 4.000 Zuschauer hinter der Serie A und toppt die 2. Bundesliga. Selbst La Liga kommt „nur“ auf knapp 27.000 Besucher im Zuschauerschnitt. Darüber hinaus hat die MLS das jüngste Durchschnittsalter bei Spielern verglichen mit anderen US-amerikanischen Sportligen und sogar die jüngste Zuschauergruppe.

Wie Houston Dynamo angibt, hat sich der Wert der MLS Clubs in den letzten 10 Jahren um fast 650 Prozent gesteigert. So ist es wenig verwunderlich, dass James Harden, als Geschäftsmann und als Marke, bei Houston Dynamo investiert. De La Hoya erklärt:

James is already at the top of the game in his sport, so it’s only natural to want to take on new challenges beyond the court. He knows the drive and the determination it takes to be the absolute best, and I’m excited that he’s going to bring that attitude to our club.

Die Synergieeffekte für Harden und Dynamo sind klar erkennbar. Der Club erhält nicht nur einen weltberühmten Investor, sondern auch ein Gesicht, das für den Club steht, in Social Media und künftig sicher auch im Branding; vielleicht bis hin zum Merchandise.

Houston Dynamo selbst, das auch sportlich von Hardens Erfolg und Expertise profitieren könnte, wird auf lange Sicht eine wertvolle Anlage für den NBA Star werden. Denn die MLS wird in den kommenden Jahren, nicht zuletzt nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft durch die Frauennationalmannschaft der USA, weiter an Popularität, Zuschauern und Einnahmen gewinnen. Das dürfte Fans und Stars locken. Denn in Sachen Entertainment sind die USA mancher Liga einen Schritt voraus. Und bei einer jungen Zielgruppe, die mit Instagram und DAZN aufwächst, ist das letztlich nicht unerheblich.

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Uber Eats Meets Olympique Marseille: New Brands Take Over Football Sponsorships

Uber Eats is Uber’s relatively young food delivery app. Yet it will be the main sponsor for Olympique Marseille and for the Ligue 1 pretty soon, too. Is a change in the sponsorship landscape about to begin?

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Jägermeister were the first shirt sponsors in Germany, in England betting companies are prevalent and big car manufacturers or airlines are emblazoned on dozens of kits in different leagues across the world. But as the world gets digitised more and more every day, new companies and brands have started to reign in global economies. That is bound to entail a change of sponsors in the football ecosystem, too, which is slowly being more apparent. And it’s nowhere better to be observed than in the Ligue 1 and at Olympique Marseille as Uber Eats is taking over.

Uber Eats offer the money

Right now, the Ligue 1 is officially called the Conforama Ligue 1 and Olympique Marseille had, for a long time, telecommunications company Orange as their shirt sponsor. That is going to change with Marseille sporting the logo of Uber Eats on their kits from the 2019/2020 season on and the Ligue 1 being rebranded as the Uber Eats Ligue 1 from 2020. This investment from Uber’s subsidiary is marking a change in sponsorship in the football ecosystem.

Orange had been one of many telecommunication companies that sponsor teams. They were reportedly paying OL two million Euro per season. That’s according to SportsPro Media. But Uber Eats will put 50 per cent on top of that to make it three million.

While Orange is by no means a yesterday’s company, the emergence of powerful digital players is there to see in the sports sponsorhips now more than ever.

Uber Eats has a lot in common with OM, including its clear digital orientation, a permanent innovation and the desire to communicate with a young audience. We hope this is the beginning of a long and exciting adventure,

said Jacques-Henri Eyraud, president and executive board member at OL. Young audiences might be more interested in Uber or Uber Eats than in brick and mortar stores. The Ligue 1 has been named after Conforama, one of Europe’s biggest home furnishing retail chains, for years. And those naming rights were worth around 10 million Euro per season. But reports emerged, mainly in the French publication Le Courrier du meuble et de L’Habitat, that say Conforama will close 32 stores in France and cut 1,900 jobs. Even though the company and the group behind it are still massive, operators from the digital era are dipping into the sponsorship market, for they have money to spend. Li Figaro reports that Uber Eats will pay 32 million Euro for two years. In an official statement,Didier Quillot, Executive Director of the LFP, said:

This major agreement reflects the new dimension taken by Ligue 1. We are very proud to be able to count on the support of Uber Eats, a major global brand, to support the development of the French championship. From next season, Uber Eats will be present within the league’s sponsorship material; there are some surprises and offers to come along with this. From 2020/2021, the title partnership agreement will represent a major agreement. After its partnership agreements with major US sports franchises, we are very proud that Uber Eats has chosen Ligue 1 as its first European sport partnership with the aim of supporting its development and expansion. We are also particularly pleased to be able to associate Ligue 1 with a very strong brand among young consumers.

Where does Uber Eats get the money and why do they invest in football?

Uber as a mainly digitally grown company is not the first to invest in European football. Rakuten from Japan, one of the ten biggest internet companies, has partnered with the FC Barcelona to feature on their kits, paying them 220 million Euro for four seasons.

Rakuten also sponsor Vissel Kobe in Japan, for instance. And while everyone seems to know Uber, Uber Eats is still more of an unknown entity in Europe. The food delivery platform with its popular app is about to generate at least one billion US dollar in revenue this year, according to Forbes. From this year on, they will collaborate with Uber Elevate, a service to deliver food from the users’ favourite restaurant via drones. Uber Eats is easy to handle for the customer, you can search the app for meals, restaurants, kitchen types or anything like that you favour and just order it. Then you can see how long it will take until it will be at the chosen address and you will see what fare you have to pay for delivery – those are now varying between two and eight US dollars, dependant on distance. Users are even able to track the delivery in real time.

The Uber Eats app in the Google Play Store, © Uber Eats

You don’t have to think too hard to see the connection between a food delivery service in a digitised landscape and their craved viewability in a market, where the service isn’t yet known to everyone, a market like the French football ecosystem. For people tend to watch games in a digital environment as well, if they’re not in the stadium. And Uber Eats actually does know how to capture an audience. Because their YouTube channel has more than 111,000 followers and offers funny videos with sports stars that promote their brand and service alike.

Not the first wave of tech companies as sponsors

In the 90s and the early 2000s, a lot of tech companies sponsored big clubs when those companies were at the pinnacle. Remember Sharp on Manchester United’s chest or JVC sponsoring Arsenal?

What about Samsung being Chelsea’s main sponsor? Libertá Digitale was on Juve’s kit when Zidane was still there and back in the 80s Commodore was clear to see when Bayern Munich entered the field.

Tech companies were apparent in football before. But now, it seems, it’s the time of the digital players and popular apps looking to use the reach of European football to grow their services and user numbers and therefore eventually brand awareness and revenue. The big guns – Google, Facebook, Netflix, Apple, Amazon, Snapchat, TikTok and what have you – haven’t appeared yet, they don’t have to. But don’t be surprised if you see more digital platforms, e-commerce companies or app holders being made sponsor of clubs and getting printed on the kits or even being put just in front of the league’s name. Just like the Uber Eats Ligue 1; sounds as strange as the odd stadium name, but better get used to it.

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Sponsoring & Marketing

World’s First: Forest Green Rovers Reveal Bamboo Kit and Set New Standards

The world’s first climate neutral professional football club, the Forest Green Rovers, get a unique kit made of bamboo in order to reduce plastic.

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They really are something special, the Forest Green Rovers from Nailsworth, England. Not that they are one of the great sides to grace a football pitch, but their ambition, especially off that said pitch is nothing less than remarkable. Named the first UN climate neutral club in the world, the Rovers are now stepping up their sustainability game even more and launch a kit made of bamboo that shall reduce the use of plastic. This move is great for the environment, yet it’s great marketing as well and will surely have more people interested in the kit. And additional awareness and revenue could further enhance the club’s sportive ambitions that are woven into the kit, too.

Forest Green Rovers: Inextricably related to nature

The Foreste Green Rovers will start in England’s fourth tier again next season, after narrowly missing out on promotion. They finished fifth but were beaten by Tranmere Rovers in the play off semis. Thus, the club will surely eye promotion this season, for the aim is to reach the Football League Championship rather sooner than later. That is just what one feature of the new FGR kit tells us. If you look at the back of the new kit, you’ll notice three stars, standing for the Football League divisions from the Championship to League Two, according to the club’s website. One star is coloured, since the Rovers got into the Football League in 2017; two are greyed out, signifying the steps to go.

Stars at the back of the FGR kit, © Forest Green Rovers

The kit itself is inspired by nature. Cult club owner Dale Vince is eager to transform the club into a model for any sports club, when it comes to green sports business. Climate neutrality confirmed by the UN, 100 per cent green energy, completely vegan food and the use of electric vehicles are just a few aspects that make the club so special. We’ve featured them in another article. The club’s aim is to do business in line with nature:

Our aim is to make FGR a place where we can demonstrate eco thinking and technology to a new audience – football fans. Indeed, we believe that we have the opportunity to introduce sustainability to the wider world of sport, not just football. We know that a football club has an impact on the environment, so we’ve implemented an Environmental Management System to measure those impacts and target them for reduction.

In terms of impact, the new kit will be a game changer. Created in cooperation with kit supplier PlayerLayer, it is made of a 50 per cent bamboo mix, with the view to integrate even more natural fabric in the future. Dale Vince said:

We’ve taken inspiration from nature with our new kit – from the zebra stripes to the sustainable materials. I was pretty shocked when I found out that modern sportswear is actually made from plastic – that feels wrong to me, not just from the sustainability point of view, but for performance too. Together with PlayerLayer, we’re making strides towards a new approach for football kit – this year’s 50% Bamboo is a stake in the ground (no pun intended), we plan to move beyond that.  The aim is 100% sustainable high-performance material.

The kit will certainly be an eyecatcher with its zebra look in light green. Additionally, it features the iconic Sea Shepherd skull, since FGR are working together with the NGO closely.

No FGR kit without the Sea Shepherd skull, © Forest Green Rovers

The choice of sponsors is very much in line with the sustainable approach as well. Ecotricity, Vince’s energy company operating with wind and solar energy, is the main sponsor, of course. But the Forest Green Rovers can count Oatly as partners as well, a company that produces plant-based drinks and has risen to some prominence lately. Their logo is also emblazoned on the new shirt.

Oatly features on the shirt, too, © Forest Green Rovers

Roderick Bradley, founder of shirt creator PlayerLayer, emphasised:

We are privileged to work with such a forward thinking, creative and rebellious football club.  We are developing some completely natural fabrics which will change the sports clothing industry forever.

The first rewards for such a bold move are there to see.

Forest Green Rovers as a modern football brand

You cannot compare a forth-tier club like the Forest Green Rovers with a merchandise machine like Manchester United or Real Madrid, with proven winning clubs like Bayern Munich or Juventus Turin. But the Rovers are turning into something of a cult brand in their own right with their unique sustainable approach being the platform for global appreciation.

Maybe the club is one of few where people would rather know the iconic owner than the majority of the players.

And other clubs or sports brands have, of course, also started creating kits that should have a positive impact on the environment. Last season Adidas made parley kits out of plastic from the oceans, recycled wear which was marketed and sold quite well.

In the MLS, a lot of clubs are sporting a parley kit from the German manufacturer these days.

While the brandnew Forest Green Rovers kit is a good start for even more sustainable football clothing, it surely attracts attention among football fans and green thinkers across the world. On the one hand, the shirt will make quite a few entrances in the media. On the other hand, though, it could be a good seller due to its iconic zebra stripe look paired with FGR’s more and more known colours and because of its newness and uniqueness in terms of its fabric. The club say it has already been ordered across the globe – and it’s available anywhere.

With all that in mind, Forest Green Rovers are indeed something special, a club that offers video clips for vegan recipes on the official YouTube channel.

But they also know how to promote another world’s first with their new bamboo kit. As a supporter of the club or maybe only of the approach, you can get greener and get a shirt for free. Because you can win it by choosing Ecotricity and 100 per cent green energy. That shows how Dale Vince does understand the business part of the club; and he mixes that remarkably well with the ecological and sustainable approach of the whole club structure. That work has put the club in more people’s perspective and such awareness will someday be needed in order to monetise fans and grow as a football club that is keen to reach the Championship. But if you can make money, develop your club and still help save the world, you’re bound to be one of the most celebrated clubs on earth – if not on the pitch, at least off it. Credit where it’s due, Forest Green Rovers and PlayerLayer.

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Barça Promoting Own Brand via Mobile Gaming Avatars from Roblox

The FC Barcelona brand is one of the biggest in world football already, but in order to further grow revenue and awareness, it’s incorporated into Roblox gaming avatars now, too.

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The memorability for the classic Barça kit and colours is massive worldwide. But this coming season, Barcelona have, for the first time, shunned their red and blue stripes in favour of a Croatia-esque kit with checkers in those famous colours. With Frankie de Jong and possibly even Antoine Griezmann and Neymar Jr. joining in the summer, the Blaugrana will surely sell millions of shirts and keep their incredible amount of followers and fans engaged on social media or in their own online shop. Nevertheless, opportunities for even more growth will always be there – and Barcelona are taking one of them as they cooperate with online game creation system company Roblox. This specific cooperation will see Roblox users, who can create their very own online and mobile games, being able to equip their digital avatars with the brand new Barça kit. And that means, what once was just kind of a uniform for people playing football and those liking the respective team or club is turning into an unmissable opportunity to create new meanings around it in totally new ecosystems. Gaming and kits do have a great connectivity.

For more brand awareness: Barcelona avatars take over on Roblox

As the FC Barcelona is trying to connect with audiences growing up to online and mobile gaming, they have partnered with Roblox, a digital platform where users – they have over 90 million already – can create their own games. As those players can experience different worlds in a 3D-environment, they can now do so with their avatars sporting the new and somewhat unfamiliar looking Barça shirt. The shirt itself was launched with the slogan ‘Talent takes different shapes’ and shall be reminiscent of Barcelona’s Eixample district where a number of Antoni Gaudí’s famous buildings are located. Dídac Lee, FC Barcelona board member and head of Digital Area, said on the official club website:

We are proud to promote this innovative project that will blaze a trail in the world of football. It will enable us to bring FC Barcelona closer to millions of children and teenagers around the world in a way that is authentic to them, all the while helping to foster their creativity through a unique gaming experience. In the FC Barcelona Digital Area, we firmly believe that the best way to connect and generate engagement with our audience is by creating new communication channels to enable interaction across the digital realm, entertainment and sport. This is the first of many initiatives that we will be presenting shortly.

Roblox, with a mission to unite the (digital) world through gaming, will offer the FC Barcelona avatar bundle from July 9th.

Roblox refer to the uniting character of football and gaming and are thereby looking to turn the admittedly strange sight of gaming avatars in a full football kit into something quite logical:

Together with Barça, we want to inspire players to live like true champions, to achieve greatness as one united community. No matter how far apart we are, football and Roblox bring us together through play. So, get out there and make your dreams a reality.

The sight needs getting used to, but is great branding for FC Barcelona and Rakuten, © Roblox

Gaming and football are closely tied – and branding profits

The FC Barcelona have announced their partnership with Roblox the same month they have extended their a partnership with gaming giants Konami. As part of their collaboration, Lionel Messi will be the cover star of eFootball  PES 2020.

Additionally, Pro Evolution Soccer will be releasing a special Barça version. This one is being made available to fans in order to get both parties more revenue; and in order to get those fans buying the game, they will be given the chance to decide on the cover of this particular game.

Konami, for their part, will have advertisement shown inside the Nou Camp and in several FC Barcelona contexts as well as having access to the players for further marketing ideas. Josep Pont, FC Barcelona Board Member responsible for the Commercial Area, stated the importance of an approach towards eSports:

We are delighted to be able to renew our partnership with KONAMI. Our relationship began three years ago and this new agreement as Global Partners is testament to our shared journey, with clear commitment to the quest for excellence and to such common values as effort, teamwork and respect. It also reinforces our commitment to connecting with fans all around through the e-sports universe.

The growing importance of eSports and gaming is considered for marketing and revenue-driving efforts at many clubs, as Reza Abdolali from blackbird eSports told us in an interview:

We are dealing with a highly networked, young target group, which is also very consumer-friendly and open to new products and services. The fact that games and thus also eSports from the pop and youth culture have become indispensable, makes presence in the eSports sector more and more a ‘mandatory event’ for clubs and advertising companies. A long-term commitment to this area is therefore increasingly being examined by a growing number of companies.

However, clubs should not only tap into eSports for the sake of it, because that might just deter gamers or eSports fans. As Media Chain found out for the UK, the gaming community is very diverse and therefore you have to appraise the audience. The introduction to this study says: “Many brands find it challenging to navigate these audiences due to the cognitive and emotional distance between gaming culture and their marketing teams. Many marketers are guilty of lazily clustering gamers under one banner, creating unsuccessful campaigns built on basic and ineffective insights”. That’s why clubs need to create the right cooperations in a gaming context. The simple idea of selling kits that had been a success on FUT and were actually only a digital asset, was an interesting experiment that had the clubs’ respective brands in the media – and several shirts sold for additional revenue.

Media Chain’s director of gaming, Tom Sweeney, has emphasised in the study that:

Brands, if they haven’t already, will need to start shifting their spend away from programmatic, away from traditional media, and into social content – either creating it themselves, or supporting a creator or channel that the audience is already connected with.

Some have done that by creating marketing opportunities via their eSports connection under their brands. The FC Barcelona has reacted to that by supporting a “channel that the audience is already connected with”, Roblox, and getting their own brand as well as their main shirt sponsor valuable visibility in effect. Eventually, we might have to judge this cooperation later, but the idea of a marketing approach like that is definitely contemporary and leaning towards the demands of modern day digital users. Even the effects of such partnerships that possibly are rather unwanted could help clubs like Barça grow and optimise their own gaming marketing strategy, which will only stand them in good stead for the super football brands’ marketing war that is going on in a digitised world – and increasingly in a gaming context, too.

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Olympique Lyon Initiate Own Music Festival to Further Grow Revenue

French top club Olympique Lyon have partnered with Olympia Production and created OL Production in order to host an annual festival at the Groupama Stadium.

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The Groupama Stadium in Lyon, often better known as Parc OL, can welcome close to 60,000 people. It’s the home of reknown club Olympique Lyonnais – but it is more than that these days. For the club have not only sold the naming rights to the insurance group Groupama for a reported five to seven million Euro per season, but have also opened the stadium for various events in order to augment their revenue. That seems to have worked well already, as record numbers show, yet, a plan’s in place to host an annual music festival at the venue from 2020 on.

A way to explore revenue streams ‘off the pitch’

Football clubs have become some kind of brands that you can get across anywhere. Whether it’s the odd merch, like world travel adaptors with club branding from FC Everton or even lingerie, or the players appearing as ambassadors for a movie from their movie partner.

Branding is an essential element for any football club, because they have to gain revenue, growing revenue, in order to be able to still compete with all the competitors in the league – unless they do have a billionaire owner. But even then the brand is at the centre of attention for those owners. Traditionalits will say a club needs to focus on the sporting integrity and that is more important than ever. Yet, it’s illusionary to regard those clubs as mere sports clubs. They are companies, huge companies, and will strive for growth in every aspect.

That’s an explanation for the newest development at Olympique Lyon and their Groupama Stadium. According to several sources from France and SportsPro Media, the club have now teamed up with Olympia Production to create a distinct company called OL Productions. This very company will be in charge of a music festival, which for the first time shall take place in an around the Groupama in June 2020. The festival shall develop into an annual highlight for music fans. Whilst the ownership is shared between the aforementioned companies, they will choose board members and a a chairman in the near future, before working on the line-up for next year’s inaugural festival. At the moment, there’s no name for the festival, which might follow later this year, when the line-up is announced; and when the tickets go on sale.

Music promises income – Olympique Lyon add it to the stadium experience repertoire

Since clubs are looking for revenue streams apart from the everyday business of their teams, concerts at their stadiums are a proven feature to gain income. Especially in the off-season, during the summer. The Rolling Stones, for instance, were at Old Trafford last summer and thereby granted Manchester United a welcome plus.

And Olympique Lyon have opened their Groupama Stadium for several concerts as well. Phil Collins has been there for his only concert in France this year. Apart from that, the arena is well-used these days. Right now it’s getting ready to host both semi-finals and the final of the ongoing Women’s World Cup.

And the club do monetise the stadium in other ways, too. Of course, they offer stadium tours from nine Euro upwards.

Stadium tour at the Groupama, © Olympique Lyonnais

That’s one part of their immersive experience. But they also offer entrance to the Offside Gallery, art implemented in the stadium. This permanent exhibition from various French artists will lure some art enthusiasts who will have to pay for the experience as well.

Furhtermore, the club give fans or adventurists the opportunity to prove their nous in an escape game right inside the stadium. OL Escape will cost 25 Euro per person at the least.

All these offers will help the club gain additional money. But the festival, which is planned under the guidance of the new company OL Porductions will get them a lot more income during June next year. And who knows, OL Productions might even be used in order to create further branded revenue drivers, more experiences connected to the Olympique Lyon brand or maybe even original series or what have you.

OL have, actually, had record revenue numbers of 228.3 million Euro for the first nine months of the 2018/19 financial year. Especially ticketing and media revenue had hit new heights. But the club are looking for the 400 million barrier as they want to be able to compete with super rich PSG or rivals from England or Spain. In the Ligue 1, Lyon finished third last season and will be in the Champions League qualifiers that will determine how much money they can earn from European competitions next season. Ol were 19 points behind PSG. Yet, their plan for a festival and their OL Productions venture are signs that they strive to become an even bigger brand, known across the globe and earning money from diverse possible streams, be that art, music or football. Thankfully you cannot hide the core business here.

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Konferenz 2019

How to Gain Attention and Monetise in Sports Media with Betting

Winning the battle for attention in the competitive sports media environment is hard – monetising it efficiently is even harder. Is betting the answer? [Sponsored]

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Sports media primarily exists digitally these days and faces two pivotal questions in what’s now a very crowded landscape. How can outlets optimise content to get bigger audiences and how will they monetise that reach and engagement? These questions were at the heart of discussions at the Spielmacher Konferenz 2019 in Hamburg recently, where there were clear indicators of what users are going for – primarily interactive, relevant and up-to-date features on platforms. That’s why betting and its advertising revenue potential is increasingly becoming a major avenue that outlets are exploring.

Dicussing the challenges of a fast-changing digital landscape

Right in the packed speakers’ hall at the conference, a panel consisting of moderator Jonathan Earle from Sportradar, Britta Sölter from Athletia Sports and Maurice Eisterhues from TorAlarm entered the stage to talk about “The Battle & Monetisation of Attention”. At the centre of the debate were some of the difficulties publishers are facing when it comes to capturing attention in an increasingly splintered digital audience. Consequently, Athletia’s Managing Director stated:

Users that are not necessarily into a special kind of sports are the audience that’s hard to engage and the real challenge.

While consistently growing reach and engagement seems a relatively straightforward concept, as Eisterhues knows, its actually anything but. TorAlarm’s Managing Director, understands better than most the challenges of getting people to use apps consistently, noting:Organic growth is decreasing from year to year, so what we‘ve started to invest in is marketing efficiency and targeted promotion.”

Marketing is specifically crucial to TorAlarm’s strategy because user behaviour regarding the journey to apps has changed. With live scores and results apps readily available for football, they need to find other features to enable a unique user experience as well as innovating when it come to monetisation. Starting with marketing opportunities is a shrewd move, as is the use of data and algorithms to match user behaviour with appropriate advertising content. “We’ve got premium ads, programmatic ads and sports betting advertising and we’re working with different bookmakers,” said Eisterhues in response to Earle’s assertion that “betting could be a major driver for media going forward”.

Sportradar’s Customer Director for Sports Media also noted that betting solutions and ads are proving increasingly popular options for publishers and rights holders when it comes to monetising and engaging with users, as it offers the interactive, real-time element increasingly being sought after in a second-screen-focused landscape.

Sportradar’s Jonathan Earle

The younger generation is a FIFA first, players second and clubs far behind-generation.


Go for platforms, go for betting

Using platforms to drive growth is something the agency and publisher 433 place a big focus on. Their CCO Floris Weisz was on stage prior to the aforementioned panel and, like Lee Walker from fellow media outlet Bleacher Report, he emphasised the possibilities that still remain on social media even in the era of fake news and reduced organic growth.

433 have 35 million followers in total, only invest on Facebook and don’t own media rights.

“Let’s go where the users are,” that’s Weisz’ motto, not too different from Walker’s “need vs feed” approach.

Floris Weisz talked about the importance of platforms on stage, © Jan Axmann (for Spielmacher)

So you need to get onto the platforms that matter to your organisation – be they Twitter, Instagram, Facebook, Twitch or YouTube. According to Sölter, you need to have a content strategy that “makes people enjoy interacting with your content”.

Interaction is key for those football fans who like the thrill of betting and, if sports media outlets use betting data themselves, they can make informed decisions and rely on user data to create new targeting options or build storylines, just as Jason Sukhraj, SVP of Business Development at Sportradar US, recently suggested at FanVest.

Sports betting in media is definitely on the rise

Betting is also more than just an option for audience-tailored advertising solutions and is increasingly being used for content creation in the digital media landscape. As Variety reports, both ESPN and Turner’s Bleacher Report will launch production studios to create betting-related content while NBC has a betting program for its mobile app, with David Preschlack, president of NBC Sports Regional Networks, quoted as saying:

The market is going to be made up of more casual bettors. We feel the big opportunity here is to use sports betting to raise the entertainment value of sports programming.

Using betting as a factor to enable not just monetisation but engagement with sports and content is clearly becoming a trend in 2019 and that looks set to continue in the years to come. That’s one key strand to emerge from this year’s Spielmacher Konferenz as well as other similar industry-leading events.

According to Zion, the global sports betting market will reach a value of 155,49 billion US dollars by 2024, meaning financial growth is set to continue hand-in-hand with this landscape shift.

As a publisher or rights holder, the option to integrate betting ads in a user-centric way or even create betting-related content, which can be shared on various platforms, could be the cure for many of the sport media landscape’s current predicaments.

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Sponsoring & Marketing

Rules of Engagement: How Sportradar is Using Data to Drive Monetisation for Sports Media Outlets

Sports media are getting more diverse due to digitisation, but offer more opportunities to monetise. Data driven betting, especially in-play, could multiply revenue for media. [Sponsored]

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When we consume sports, we’re no longer tied to a few television broadcasting times. Due to OTT services, livestreaming and more and more social media content we can watch our favourite team or the most interesting competitions like the Champions League or the Premier League in various ways – and on different devices, too.

And, as sports fans increasingly turn away from watching alone, media houses and publishers need to offer additional content for users to engage with. Betting is one key engagement and revenue driver that many outlets have focused on, with its opportunities only growing in a digitised world.

A second screen-centred landscape is perfectly suited for match-related interactions like in-play betting. Sportradar is a market-leading supplier of live sports data and betting services, meaning they can help both publishers and bookmakers stand out in a crowded landscape, providing new monetisation routes for media outlets and operators while offering bettors a more personalised experience.

© Sportradar

On the Radar

The online betting space has grown and become increasingly technological in recent years, with in-play and personalised odds revolutionising the industry. The global sports betting market is expected to grow to 155 billion US dollars by 2024 although at the same time, the modern sports media landscape has grown increasingly difficult for many of the traditional publishers.

Via its betting arm Betradar, Sportradar powers some of the biggest bookmakers around the world with products such as Managed Trading Services – its holistic turnkey solution that allows operators to boost operations and drive higher margins, turnover and profits.

Furthermore, alongside live data and trading products, Sportradar provides live streaming channels to drive user engagement as well as its marketing solution ad:s, which helps streamline advertising spend by targeting sponsorship more efficiently for bookmakers.

To understand  more about why football, betting and digital media are such a good fit, we interviewed Sportradar’s Customer Director for Sports Media, Jonathan Earle, and learned that betting enjoys a key position in the sports media monetisation strategy and also that cross-device marketing and live betting are growth drivers.

The interview

Spielmacher: What’s the outlook for sports media publishers in the current landscape?

Jonathan Earle: To put it simply, life is tough. Traditional publishers don’t have the monopoly on readers’ attention spans in the way they used to and while newspapers, television and radio could put their feet up back in the day, now they have competition from all sides.

Whether it’s big media titans like Amazon or Facebook, or it’s an amateur publisher churning out clips and GIFs – publishers in the middle are struggling to attract audiences and therefore not making the money they used to. That said, there are still viable avenues to monetise sports content and betting is an option many publishers are turning to.

Spielmacher: Betting and sports like football have always been closely tied. But do modern reception habits like second screening boost additional opportunities for generating revenue from digital gambling providers?

Jonathan Earle: Second-screen habits provide great opportunities for betting operators to drive engagement with audiences and bettors. However, it’s always a case of quality rather than quantity and making sure the second-screen content is relevant, timely and engaging. We believe in the use of sports data to help drive personalised content and therefore fan engagement, while market data and expertise is the key to ensuring advertising and marketing efforts are targeted at the right audiences.

Also, you have the continued growth of AI and as that continues to develop and become more mainstream, what we’ll see is a consistent move towards automated, personalised content that allows publishers to monetise their content and bookmakers to target their advertising more effectively.

Spielmacher: Are services like digital livestreaming and OTT major engagement drivers for bettors as they’re often received on devices you can directly place a bet from?

Jonathan Earle: Livestreaming, OTT and other additional content components can help operators and publishers satisfy their audience’s needs for more information, entertainment and match visualisation. In a betting context, it also helps provide more of an incentive for punters to follow the match action live – thereby staying on a site or app for longer and, most likely, being more engaged and betting more. It can also help enhance punter loyalty in what’s an increasingly crowded marketplace.

Spielmacher: Have betting and gambling become more of a widespread activity with a bigger digital variety of media offering?

Jonathan Earle: What we have seen as a result of the proliferation of digital and Social Media is a more varied and developed approach to betting offerings as well as a greater focus on personalisation and engagement in terms of marketing and advertising. The age of online and digital has not only increased competition in terms of the battle for attention – both with regards to publishers and betting operators – it’s also given both industries the scope to be increasingly creative with their marketing.

Whether you’re talking about media providers using gamified tools like InHabit or operators coming up with quirky ‘request a bet’ style offers, the opening up of the digital space has really forced both operators and outlets to adapt or suffer the consequences.

Spielmacher: How important is it to give users a personalised experience in the gambling context?

Jonathan Earle: Personalisation is a common theme across most industries and the gambling sector is no different. Not only do bettors want to see advertising that’s relevant to their interests or passions, bookmakers want their marketing spend to work for them. It’s why we created ad:s – the concept of not just using sports data to engage with fans but also knowledge of the market to bring relevant and timely advertising to audiences.

Spielmacher: What are the most important preconditions to enable a seamless betting experience for the user? Is cross-device marketing a proven asset in order to provide them with the right offer?

Jonathan Earle: There are three key aspects when it comes to ensuring a seamless and professional betting experience. Firstly, you need to ensure there is a clear and straightforward registration process so you’re not asking people to jump through hoops to sign up. Tied into that is the need for attractive sign-up benefits and bonuses – especially in what is an increasingly crowded marketplace. Finally, an attractive user interface is obviously really key, so that you ensure the betting experience is as slick and efficient as possible.

Cross-device marketing is the most effective avenue for engaging with bettors, as you have the ability to reach bettors at the most relevant touchpoints to them.

Spielmacher: Are live data the main ingredients for the creation of betting opportunities? What are the best ways to transfer these to users, so that they stay engaged?

Jonathan Earle: Live, in-play betting is proven to provide more engagement opportunities for operators as well as increased markets for games, teams and individual players – something that’s proven incredibly popular in the more established markets. It’s also beginning to prove popular in some of the legalised states in the US already, with New Jersey recording a high percentage of in-play.


Thanks so much for the interview, Jonathan.

Taking betting and its different opportunities for engagement into consideration for sports media revenue growth is certainly worth considering. In fact, it’s not really a gamble at all, is it?

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